Donnerstag, 1. September 2011

Es gibt in Italien (noch) keine Opposition

weil es keine gesunde Sozialdemokratie gibt, sondern nur eine zerstrittene Linke, die zudem auch noch zu unternehmerfeindlich ist, um eine glaubwüdige Alternative zur Rechten darstellen zu können. Prodi war der einzige. Aber er wurde immer zur Geisel seiner linksextremen Koalitionspartner.

Das Problem ist, dass die Rechte im Lauf der Zeit ihre Glaubwürdigkeit ebenfalls verloren hat.

Eine Mediendiktatur oder Zensur hat es in Italien in den letzten 17 Jahren nie gegeben. Sie war schlicht und einfach überflüssig, weil sich die "Opposition" in den Medien ständig selber blamierte und zerlegte. In solch einer Situation ist Zensur völlig überflüssig für den, der an der Macht ist. Im Gegenteil, er verzichtet gern auf sie, weil er dadurch mit Liberalität punkten kann. In der Tat war die Meinungsvielfalt in Italien in den letzten 17 Jahren in jedem Augenblick größer als in Deutschland.



Vielleicht kann Alessandro Profumo (zusammen mit Montezemolo) retten, was noch zu retten ist... Oder Mario Monti?

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