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Freitag, 28. Februar 2014

N24



In der gestrigen Sendung Studio Friedman bei N24 mit den Gästen Manuel Sarrazin (Grüne) und Bernd Lucke (AfD) unter Moderation von Friedman kam es zum Eklat. Bernd Lucke verließ die Gesprächsrunde vorzeitig, da Friedman den AfD Sprecher immer wieder unterbrach.

„Als Gast in einer Talk Show erwartet man, in angemessener Weise zu Wort kommen zu dürfen. Dies war bei Herrn Friedman leider nicht möglich“, so Lucke.

Gleich zu Beginn der Sendung zitierte Friedman die AfD-Spitzenkandidatin für die anstehende Europawahl, Beatrix von Storch, mit dem Satz: "Multikulti hat die Aufgabe die Völker zu homogenisieren und damit religiös und kulturell auszulöschen." Dem schloss sich die Frage an: "Wenn das nicht Rassismus ist, was ist dann Rassismus?"


Lucke war offensichtlich auf dieses (in seinen Augen irrelevante) Thema nicht gut vorbereitet. Schade, er hat dadurch eine Gelegenheit versäumt, um Friedmann den Unterschied zwischen Rassismus, Ethnozentrismus, kulturanthropologischem Traditionalismus und identitärem Konservativismus zu erklären. Lucke hat zwar nicht unrecht, wenn er Friedmanns formelhafte Verkürzungen bemängelt. Dennoch ist es besser, kurze Antworten einzuüben, die dennoch klar und vor allem fair sind und sich genauso formelhaft ins Gedächtnis einprägen wie Friedmanns unfaire Fragen! Es wäre die beste, weil effektivste und auch intellektuell redlichste Art, eine Gegenoffensive zu starten, um Offensiven wie die von Friedmann (oder vor einiger Zeit Plasberg) zu neutralisieren.


Friedmann ist ein Feigling. Gerade er müsste, da er als Jude genau weiß, wie es ist, wenn man unfair behandelt und diffamiert wird, zurückhaltender sein. Wehret den Anfängen. 


Aufschlussreiches Interview

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