Sonntag, 30. November 2014

Kindlich


Livorno


Wiederentdeckungen aus dem 20. Jahrhundert

Unharmonisch gespannt und verkrampft der deutsch-jüdische Komponist, heiter harmonisch und gesund der italienisch-jüdische Komponist. Zwei ähnliche Schicksale verbinden Franz Schreker und Alberto Franchetti. Schreker hört sich an wie eine Verschmelzung aus Wagner und Strauss, Franchetti wie aus Wagner und Puccini. Schrekers Meisterwerk ist die Oper "Die Gezeichneten".



Alberto Franchettis Meisterwerk ist die Oper "Cristoforo-Colombo". Eine der besten und schönsten Opern, die ich je gehört habe. Großartig die Aufnahme des Ungarischen Rundfunkorchesters mit Renato Bruson als Columbus, dirigiert von Marcello Viotti. Packende Handlung. Libretto von Luigi Illica

Passend dazu als Lektüre: Simon Wiesenthals Buch "Segel der Hoffnung" und natürlich Helmut Kraussers "Zwei ungleiche Rivalen: Puccini und Franchetti"

Lieder singen!


Gute Quelle

Ἴρις


Der neue Klonovsky ist da!

Iris

Eris 

„Was sie einmal begonnen hat, davon kann sie nicht mehr lassen. Von ihrer kleinen Gestalt wächst sie zu gigantischer Größe und Schönheit empor.“




Ablativ



PEGIDA auf einen Blick

Samstag, 29. November 2014

Hic sunt leones


Eskalation

Auf diesem Bild sieht man den Limes, durch den die Israelis versuchen, Terrorgefahr vermittels Schleusen so gut es geht, fern zu halten.

Es ist unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit jedes Jahr in der Adventszeit irgendein deutscher Journalist wie ein dressiertes Hündchen nach Bethlehem fährt und einem Palästinenser das Mikrophon vor den Mund hält, der dann, souverän wie ein Dompteur in sich ruhend, diesen Limes mit der Berliner Mauer vergleicht.

Taufe

Wie eine böse Fee, die niemand eingeladen hatte, stellt Botero sich an die Wiege der Kultur Europas und genießt es, wenn sein in Bronze gegossener Hass dort als späte Gabe aufgefasst wird. "Ihr fresst uns, und weil ihr trotz Colesterin und Antibabypille diese comida überlebt, exportieren wir eben Heroin.", ist formelhaft verkürzt, aber nicht unvollständig, das in Bronze gegossene Credo, mit dem in Pietrasanta die Altstadt an mehreren Ecken aktualisiert wurde und das Outfit dem Angebot "Intelligente Ferien" angepasst wurde. 

In der Nähe des Flughafens von Florenz steht auch eine Variante seines fetten Spatzes, um uns den Spaß an der Boeing zu verderben. Diese Ausgeburt einer Skulptur ist so hässlich, dass Joseph Beuys Fettstuhl im Vergleich dazu zu einem beschaulichen Stillleben wird.




Wie in Prato und vielen anderen Orten der Toskana war auch der Gemeinderat von Pietrasanta jahrzehntelang mehrheitlich kommunistisch. Ebenfalls seit Jahrzehnten ist Márquez für italienische Kommunisten mindestens so identitätsbildend wie Marx.
 



Sound of Heimat

Auf diesen Film habe ich 40 Jahre gewartet. 40 years of tears. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch erlebe. Aber der Heilungsprozess hat tatsächlich begonnen.



Thank you for your love Hayden!

http://haydenchisholm.net/

hamburg-again-und-again



Und dass endlich mal jemand nicht nur die Einheit feiern möchte, sondern auch den Rechtsstaat und sogar die Demokratie und dies auch noch ganz bewusst im Hambacher Schloss... Auch das hätte ich nicht geglaubt zu erleben.

In beiden Fällen sind es Ausländer, die  wieder ins Lot bringen, was aus dem Lot war. Die ein unbefangenes, würdevolles und liebevolles Bekenntnis zu Deutschland vorleben. Eigentlich ist das nur gesunder Menschenverstand. Aber der sei "so selten wie Genie" sagte Ralph Waldo Emerson.

Warum ist heute nicht Nationalfeiertag

Freitag, 28. November 2014

Kranich


In allen Kulturen haben die Kraniche einen guten Ruf.

Montag, 24. November 2014

1941

Ernst Jüngers "Der Friede"

Manifest von Ventotene

Tabula rasa




Beyond Philipp Glass




Wenn man die  obsessive, maschinenartig ripetitive, robotische, monotone, eindimensionale, rachitische Techno-Klassik des Philipp Glass noch im Ohr hat, lässt einen traditionelle arabische Musik regelrecht aufatmen. Der Orient hat gewonnen.





Die Kompositionen von Philipp Glass sind ein Beispiel für das, was Paul Fussell als Prole Drift bezeichnete. Philipp Glass äfft für moderne, prätentiose Spießer von heute nach, was er als richtungsweisende proletarische Kultur erkannt hat: die Techno- und Housemusic.

Summiert wirken Techno und Glass wie ein Reset-Button, der die Ohren des Westens für orientalische Musik empfänglich macht.

Ludwig Hohl



Während meiner Schulzeit war er der einzige zeitgenössische Autor, der mir etwas bedeutete. Seine Erzählung "Drei alte Weiber in einem Bergdorf" ist auch heute noch eine meiner Lieblingsgeschichten.

Damals wusste ich nichts über Hohls Leben, nichts, überhaupt nichts. Und ich hätte damals nicht zu hoffen gewagt, dass meine eigene Mutter im Lauf der Jahrzehnte der ersten der drei alten Weiber, der, die mir schon damals am meisten gefiel, einst ähnlich werden würde.

Auch seine Erzählung "Nächtlicher Weg" ist heute wie damals einer der Texte, die ich am meisten liebe.

Sonntag, 23. November 2014

Good morning Germany





Mehr muß man nicht wissen über die, die unter der Regenbogenfahne für die "Akzeptanz sexueller Vielfalt", für die "Vielfalt von Geschlecht" und die gendergemainstreamten Bildungspläne auf die Straße gehen. 

"Rudelfick statt Physik", "Porno statt Adorno", "Sperma im Haar statt Kuchenbasar". DAFÜR: die Grünen, die Linken, die SPD und die FDP. Und auch die CDU mochte in Hannover gestern nicht zur "Demo für alle" kommen.



Baiern


Bajuvaren

Theudelinde

Samstag, 22. November 2014

Zwei gute Familien

Klangraum 1

Klangraum 2

Genial



Ich wusste gar nicht, dass Daliah Lavi als Schauspielerin in so guten Filmen mitgespielt hat, bevor sie diese stinklangweilen Schlager sang. Sogar Filme von Abel Gance und Brunello Rondi. Und erst nachdem ich Rondis Film gesehen habe, bemerke ich, wie unglaublich schön diese Frau einmal gewesen ist. Und ihre sprachliche Begabung ist offenbar ähnlich groß wie die von Peter Ustinov (mal abgesehen von dem "Waggabund", mit dem sie mir schon 1971 auf die Nerven ging). Die Juden überraschen einen immer wieder.

Apropos. Maxim Biller kommt mir vor wie eine Art Ilja Richter der Literatur. Tragischer Weise übersieht er vollkommen, dass man keinen größeren Fehler machen kann, als immer so zu tun, als könne man kein Wässerchen trüben.

Aber dass Beckmann ihre Schlagertexte als anspruchsvoll bezeichnet, bloß weil sie nicht ganz so stupide sind wie die anderer Schlagersänger, ist furchtbar peinlich (Michael Kunze seis geklagt).Mann soll Juden nicht bloß deshalb loben, weil sie Juden sind. Nicht mal, wenn sie, wie Daliah Lavi, hochintelligent sind. Bzw. gerade dann nicht.


Mittwoch, 5. November 2014

Sonntag, 2. November 2014

Prioritäten



Wir haben ein Problem in Deutschland. Und das größere Problem ist nicht eine Demonstration g e g e n diese Terroristen.