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Mittwoch, 15. Juni 2016

Resümee

Der Publizist Nicolaus Fest kritisiert die Reaktionen deutscher Politiker und Journalisten auf das Massaker von Orlando scharf. „Was lehrt das Massaker von Orlando? Auch dieses Morden hat nichts mit dem Islam zu tun. Deutsche Medien und Politiker tun so, als habe Schwulenmord im Namen Allahs keinerlei religiöse Fundierung“, erklärt Fest in einem Kommentar für die neue Ausgabe der Wochenzeitung Junge Freiheit.
Der öffentliche Diskurs zum Orlando-Massaker sei abwegig: „SPD-Vize Ralf Stegner sah Präsidentschaftskandidat Trump in der Verantwortung für die Morde, die Welt die angebliche Benachteiligung eines radikalen Verlierers“, so Fest.
Das Wahrzeichen der Schwulenbewegung, die Regenbogenfahne, werde gerade von den Parteien eingeholt, meint Fest: „Lieber schweigen sie über die Morde, als Muslime zu kritisieren. Deutschland mag bunter werden; aber nicht für Homosexuelle“.   JF

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