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Sonntag, 1. Juli 2018

Marionetta Slomkas feminine Überheblichkeit

Liebe Leser, haben Sie gestern in der Fußballpause das „heute journal“ gesehen? Mit moralinsaurer Miene meinte Frau Slomka den Zuschauern mal wieder beibringen zu müssen, was ihrer Meinung nach richtig ist auf dieser Welt und was nicht. Offenbar ist es grundfalsch, wenn ein Staat seine Grenzen, damit sein Staatsgebiet und letztlich sein Staatsvolk vor illegaler, kulturfremder Einwanderung schützt. Richtig scheint es dagegen zu sein, dem Schlepper-Unwesen im Mittelmeer weiterhin Vorschub zu leisten, indem man dessen erpresserisches Geschäftsmodell bis in alle Ewigkeit akzeptiert, ja genaugenommen überhaupt erst ermöglicht.
Dieses Geschäftsmodell lautet: Gegen viel Geld bringen die kriminellen Schlepper Menschen – ihre Kunden! – in wackeligen Booten absichtlich in eine schwierige Lage auf dem Meer, damit diese Menschen dann von selbsternannten Hilfsorganisationen oder sogar staatlichen Marineschiffen aufgegriffen werden.
Die alles entscheidende Grundannahme dieses Geschäftsmodells lautet: Die einwanderungsfanatischen europäischen „Eliten“ werden in ihrer Hypermoral die aufgegriffenen Menschen auch weiterhin nicht die wenigen Meilen zu ihrer Heimatküste – zum Beispiel nach Libyen – zurückbringen, sondern einen vielfach längeren Weg nach Europa einschlagen, damit alle ins gelobte europäische Sozialparadies kommen, bevorzugt nach Deutschland.

Matteo Salvini macht genau das Richtige

Der neue italienische Innenminister Matteo Salvini, Chef der Lega, macht diesem Geschäftsmodell nun einen Strich durch die Rechnung. Seine Entscheidung, das mit hunderten Flüchtlingen vollgestopfte Schiff „Aquarius“ nicht in italienische Häfen einlaufen zu lassen, verbunden mit seiner Ankündigung, exakt so auch weiterhin verfahren zu wollen, ist die einzige Chance, auswanderungswillige Afrikaner davon abzuhalten, sich überhaupt in die Gefahren des offenen Meeres zu begeben. Sein Leitmotiv: „Wir sind die Herren in unserem eigenen Haus.“ Und Matteo Salvini macht damit alles richtig.
Es ist die europäische Version der australischen „No way“-Politik: Australien signalisiert allen illegalen Einwanderern glasklar, dass sie keine Chance haben, sich auf diese Weise nach Australien zu begeben. Ergebnis: Keine Toten mehr auf dem Meer, keine illegale Einwanderung mehr im Land. Vorbildlich.

Die einzig europäische Lösung lautet: zu einer Festung gegen kulturfremde, illegale Einwanderung werden

Genauso müssen wir das auch in Europa machen, damit unser Heimat-Kontinent wirklich zu einer Festung gegen kulturfremde, illegale Einwanderung wird. Das ist die einzige „europäische Lösung“, die funktionieren wird! Allein: Was Matteo Salvini gerade begonnen hat, wurde sofort von der neuen, linksgerichteten Regierung Spaniens unterminiert: Sie ließ die Armutsmigranten der „Aquarius“ ins Land.
Nun ist Deutschland für diese Migranten nicht mehr weit: Von Barcelona nach Bamberg braucht der Fernbus nur ca. 25 Stunden – das Busticket nach Deutschland als lohnendes Investment für eine lebenslange Sofort-Rente. Die Migrantenströme im Mittelmeer werden sich daher nun komplett verlagern: Spanien wird das neue Etappenziel sein. Das wird übrigens auch für die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla gelten, denn die spanische Regierung hat bereits angekündigt, die dortigen Grenzzäune nicht mehr zu einem unüberwindlichen Hindernis machen zu wollen.
Sie müssen von Sinnen sein in dieser spanischen Regierung – und Deutschland muss von Sinnen sein, wenn es sich in Anbetracht dieser neuen, drohenden Migrationswelle aus Afrika nicht wirksam durch eigene Grenzsicherung schützt. Zeit, Matteo Salvini zu danken. Zeit, eigene Maßnahmen zu ergreifen.
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Dieser Text erschien zuerst auf der Facebookseite von Jörg Meuthen. Einleitung (Teaser), Hervorhebungen und Zwischenüberschriften von Jürgen Fritz.
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Zum Autor: Prof. Dr. Jörg Meuthen ist studierter, promovierter und habilitierter Wirtschaftsswissenschaftler und Politiker. Seit Juli 2015 ist er einer von zwei Bundessprechern der AfD. Von Juli 2015 bis Oktober 2016 war er einer von drei Landessprechern der Partei in Baden-Württemberg. Er war Spitzenkandidat der AfD Baden-Württemberg für die Landtagswahl 2016 und ist seit Mai 2016 Landtagsabgeordneter, seit 2017 zusätzlich als Nachrücker Mitglied im Europaparlament. Bis zum November 2017 war Jörg Meuthen AfD-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Baden-Württemberg.

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