Stationen

Donnerstag, 2. Juli 2015

Gauland hat Rückgrat, Hut ab

Liebe Freunde,
wir stehen vor einem Parteitag, der die Zukunft unserer Partei entscheiden wird, der darüber befinden wird, ob wir die Alternative für Deutschland bleiben oder es Bernd Lucke gelingt, eine Machtorganisation seines Ehrgeizes aus der Partei zu formen. Mit dem Weckruf ist der falsche Anfang gemacht. Statt des politischen Gegners kämpfen wir jetzt untereinander und das nur, weil ein Mann die Partei für sein persönliches Eigentum hält.
Wie hat er so klar formuliert: Meinungsfreiheit gibt es in der Gesellschaft, aber nicht in einer Partei. Da war Rosa Luxemburg schon einmal weiter: Freiheit ist immer nur die Freiheit der Andersdenkenden. Bernd Lucke will die Partei mit roten Linien strangulieren. Er will Dinge festschreiben, die immer neu diskutiert werden müssen. Für uns gibt es nur eine rote Linie und das ist die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Wir wollen keine angepasste Weckrufergänzung. Davon haben wir an CDU, SPD, FDP und Grünen genug.
Deshalb Freunde, kommt nach Essen! Es geht um unsere gemeinsame AfD und um die Freiheit des Denkens. Bernd Lucke behauptet, wir wollen ihn aus der Partei drängen. Das Gegenteil ist richtig. Bernd Lucke hat uns verlassen.
Wir aber bleiben auf Kurs und sagen Ja zur Alternative!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Alexander Gauland


Armes Deutschland, wo es jeder Freimut schwer hat und die Denkverbote zum Alltag gehören und auf Grund der dazugehörigen Sprechverbote ständige Heuchelei bewirken. Wehe dem, der unbefangen bleibt und nicht in den Chor irgendeiner sauertöpfigen Parole einstimmt!

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