Samstag, 7. Dezember 2019

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Advent



Ich habe den Verdacht, dass die völkischen Grünen nur deshalb gegen die Klimaänderung ins Feld ziehen, weil Lukas mit keiner Silbe Schnee erwähnt, der doch eigentlich zu Weihnachten dazugehört. Er berichtet sogar über Hirten, die im Dezember ihre Schafe weiden. Die Grünen mögen Israel nun mal nicht.





Heute moderierte Christoph Well eine Sendung bei BR Heimat. Wie immer sehr gekonnt und mit erlesenem Geschmack. Ich habe damals in der Ära Franz Joseph Strauß die Familie Well geschätzt, weil sie ein linkes Gegengewicht im Einheitsbrei konservativer Volkskultur darstellten, habe dabei aber immer die Wertschätzung für Wastl Fanderl aufrecht erhalten. Contraria sunt complementa war schon immer mein Leitgedanke.
Heute bedaure ich, dass die Wells nicht mehr aus ihrem linken Image herausfinden und das Klischee des überheblichen, linken Besserwissers, das sie wie eine Klette begleitet, so überaus rückhaltlos verkörpern und mit unerschütterlicher Borniertheit breittreten und zum Anlass für Selbtbeweihräucherung nehmen und in allen Sendungen, in denen Bodenständigkeit eine Rolle spielt, gegen die AfD pöbeln, ob es der Sonntagsfrühschoppen im Bayerischen Fernsehen ist oder Musiksendungen in BR Heimat.
Dass man seine Würde auch dadurch verlieren kann, dass man sich treu bleibt, um einem dummen Schema die Treue zu halten, begreifen die Wells leider nicht.
Der Stofferl versteigt sich auch noch zu der Behauptung, Volkslieder seien immer regional und würden immer im Dialekt gesungen. Aber wenn die Inti-Illimani ganz ohne Dialekt chilenische Volksmusik machen, singt der Stofferl gerne mit, ohne zu behaupten, es sei World Music. Und so wie die Europahymne ein kleiner Keim eines europäischen Zusammengehörigkeitsgefühls ist, aus dem durchaus einmal ein europäisches Volk entstehen könnte, wenn man ein Europa der Völker bereit wäre zu fördern, so gibt es eben auch Volkslieder, die uns von der Etsch bis an den Belt verbinden, so regional die Wurzeln dabei auch sein mögen. Es hat schließlich keinen Sinn, darauf zu pochen, die Europahymne sei eigentlich eine deutsche.
Die linke Verlogenheit, die schon in den 70-er Jahren unerträglich war, ist, seit sie triumphiert, erst recht unerträglich. Und wie man seit einiger Zeit an der SPD sieht, führt linker Triumph zu Verblendung und Verblödung.

Wie kommt es, dass intelligente Menschen nicht merken, wann ihr lebenslanges Engagement den Punkt überschritten hat, an dem, was einst gut war, wie alles Überzogene nicht mehr gut ist?
Ich hätte nicht gedacht, dass so wenige Menschen in der Lage sind, einsichtig zu sein und sich von Positionen zu entfernen, die sie ihr Leben lang vertreten haben, wenn eines Tages deutlich (und jeden Tag deutlicher) wird, dass die Wirkung dieser Positionen längst nicht mehr mit der guten Absicht vereinbar ist, die ihnen einst zugrunde lag.
Bitter ist's für die intelligenten Menschen, die eine solche nötige Kehrtwende vollziehen, wenn die dummen Verwandten die Kehre nicht begreifen können und als Verrat der eigenen Geschichte auffassen. Das sind allerdings Schmerzen, die auch den klügsten Well abhalten könnten. Und Christoph Well enststammt ja der Ministrantengeneration die durch "Jesus Christ Superstar", Jesus People, Woodstock und Fritz Teufel zu der fixen Idee gelangten, Marx sei ein Evangelist und Gerhard Pohlt der Engel Gabriel. Und der Stofferl die heilige Jungfrau, die den Mars gebiert.
Ministranten, die in der Pubertät den Kommunismus gegen den Katholizismus eintauschen, sind auch im Alter unbelehrbar. Besonders, wenn sie der "undogmatischen Linken" angehören. Selbst in den besten Familien richtete der Marxismus Verwüstungen an. Italo Calvino ist wirklich ein großer Schriftsteller, aber wie er wandten sich viele sogenannte Intellektuelle vom Kommunismus erst ab, als die Massaker sich als gemeinsamer Nenner aller K-Parteien herauskristallisierte. Schlimmer als die Massaker ist, dass Massaker zum Kriterium wurden.

Wie dumm muss eine intellektuelle Elite sein, die Massaker zum Maßstab macht und anfängt, politische Bewegungen nur noch danach zu bemessen, welche die schlimmeren Massaker hervorgebracht haben? Oder die angeblich schlimmeren Absichten hatten? Denn, abgesehen von dem herrlichen deutschen Sozialsystem, das Ehrhard mehr zu verdanken hat als Brandt und das jetzt wie in Schweden für die Immigration geopfert werden soll, können Linke immer nur mit der guten Absicht trumpfen und triumphieren.

Der Kommunismus ist der Anfang vom Ende, weil er die Kultur der Arbeit durch Methoden, die nicht machbar sind, zugrunde richtet, sich pseudomoralisch aufbläht und INFOLGEDESSEN Massaker zuvor ungekannten Ausmaßes begeht, da ihm der pseudomoralische Imperativ und die damit verbundene Eitelkeit kein Zurück mehr erlaubt, wenn das Scheitern offensichtlich wird.
Dass nun ausgerechnet jetzt, wo Merkel dabei ist, erst die SPD, dann die CDU zugrunde zu richten (und nebenbei auch die Massaker auf deutschen Straßen und Plätzen... der Stofferl möge den Satz selber zuende denken) und wo durch Ursula von der Leine dieser weibliche Wellkürenwahn nach ganz Europa importiert werden soll, ausgerechnet unser linksradikaler bayerischer Musikant Zeitlosigkeit für sich beansprucht, das, liebe Freunde des gesunden Gegengewichts, wäre besser unterblieben. Saupreiß, boarischer!


Aber die Frankenschau hat mich für Stofferls Delirium entschädigt. Dagmar Fuchs, die letzte schöne Frau Deutschlands, die so schön ist, dass ein Tilman Riemenschneider sie nicht hätte lieblicher schnitzen können, bekam Besuch vom Nürnberger Christkindl und drei Kindern (zwei liebe und ein ein bisschen übermütiger). Köstlich, wie die wunderschöne Dagmar mit den Kindern das dies Jahr besonders charmante Christkind interviewte und die Kinder bei den Antworten, die das Christkind gab, nicht wussten, wie gläubig-ungläubig sie schauen sollten. Ein schönes Spiel.

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Sam Hawkins ist weg vom Fenster. Wenn ich mich nicht irre!



Hier die Kommentare

"Satire darf alles." (Tucholsky). Nur nicht überall.
Beim MDR beispielsweise nicht. Wer die Kommentare zur Entfernung von Uwe Steimle aus dem staatlichen Betreuungs-TV liest, stößt auf zwei unvereinbare Soziotopen: Meinungsfreiheitsforderer zur Rechten, Maulkorbzwangsgutheißer zur Linken.

Die Linke hat heute nichts mehr anzubieten; von dort kommen nur noch Rufe nach Zensur, Beschimpfungen, Verbotsakklamationen. Die haben fertig.

Fix und fertig ist im Moment jedoch auch Steimle.


"Die Gedanken sind frei" ist eines der älteren (immerhin 18. Jahrhundert) und eines der deutschesten Volkslieder. Das Alter ist in Bezug auf die Aktualität gewissermaßen tröstlich. In Bezug auf die Beständigkeit, mit der das Lied immer wieder aktuell wird, ist es andererseits traurig.


Beide brauchen den MDR nicht, der aber braucht Leute wie die beiden

Gedichtsinterpretation

War die Wirtschaftsbilanz der afrikanischen Länder eigentlich vor dem Kolonialismus besser? Warum streben so viele Afrikaner aus jener Weltgegend, in der die "Afrophobie" abgeschafft worden ist, in jene, wo sie nahezu unbeschränkt herrscht? Und wovon werden sie unter den Afrophobikern leben? Von der Afrophobie?   Fragen eines lesenden weißen Arbeiters





George Soros ist eine Marionette Gretas

Auf dem von George Soros finanzierten "Project Syndicate", stellen Chucky und zwei weitere Marionetten nun klar, dass ihr Kampf gegen die "Klimakrise“ die Demontage der "kolonialistischen, rassistischen und patriarchalen Unterdrückungssysteme" als Endsiegsziel ausersehen habe (hier).

"An den nächsten beiden Freitagen werden wir wieder auf die Straße gehen", heißt es dort, "weil es die Wissenschaft verlangt."
Wissenschaftsgläubigkeit ist überall auf der Welt, auch in den nichttotalitäeren Systemen, meist das Gegenteil von Wissenschaftlichkeit. Bisher war es eine Spielart der Sektiererei, mit der man leben konnte. Nur in den totalitären Systemen blähte sich die Wissenschaftsgläubigkeit zur staatstragenden Pseudoreligion auf und brachte Phänomene wie Lyssenko hervor. Soll sich das nun ändern?

"Maßnahmen müssen wirkungsvoll und weitreichend ausfallen. Schließlich geht es bei der Klimakrise nicht nur um die Umwelt. Sie ist auch eine Krise der Menschrechte, der Gerechtigkeit und des politischen Willens. Kolonialistische, rassistische und patriarchale Unterdrückungssysteme haben sie geschaffen und befeuert. Wir müssen diese Systeme ausnahmslos demontieren."

Will Greta den Islam abschaffen?

Die Karten liegen jetzt jedenfalls auf dem Tisch. Man - insbesondere Harald Lesch - schreibe sich in diesem Zusammenhang die Worte von Ottmar Edenhofer, dem Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, hinter die Ohren: "Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. (...) Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun."

Damit dürften eigentlich alle Fragen - außer der, ob Greta und Soros tatsächlich islamfeindlich sind - ausgeräumt sein. Und außer der, ob der Klimaschwindel auffliegt, bevor oder nachdem diese Gauner erfolgreich waren.


Wenn ich daran denke, dass ich Soros noch vor 15 Jahren gegen von Kommunisten geäußerte Kritik verteidigt habe...

"Proletarier aller Länder vereinigt euch!" ist immer wieder noch der allerletzte Schrei.

Sonntag, 1. Dezember 2019

Die SPD ist am Ende

Gerade hatte sie sich noch als älteste Partei Deutschlands feiern lassen, und wenige Jahre später ist sie totkrank und liegt in den letzten Zügen.
Wenn man miterlebt hat, mit welcher Unbelehrbarkeit die italienische Linke sich ab 1994 selber zugrunde gerichtet hat, staunt man, dass die deutsche Linke sich noch dümmer anstellt: Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Es ist regelrecht unheimlich, wie weltfremd die deutschen Politiker geworden sind. Deutschland ist ein Psychopath. Ein Volk kann es nicht ohne Dachschaden überstehen, Millionen Familien zu vergasen. Es gibt Dinge, die man nicht verwinden kann. Die Juden werden mit dem Schock nicht fertig und wir nicht mit der Schuld.




Jetzt beginnt das Tête-à-Tête zwischen der entkernten CDU und den gierigen Grünen. Das wird zur traurigsten Tragikomödie werden, der man je in Deutschland beiwohnen musste. Ob wir uns von dem, was in den nächsten 5 Jahren passieren wird, jemals erholen werden?


Wir Deutschen sind uns selbst der schlimmste Feind geworden.


Wenn Siemens-Boss 'Joe' Käser meint, die AfD sei schlecht für den Standort Deutschland, so spiegelt das den Bildungsstand eines Mannes wider, der BWL an der Fachhochschule Regensburg studiert hat – eine Institution, die nicht den Ruf geniesst, zu den besten Bildungsinstitutionen für Ökonomie in Europa zu gehören. 
Der Mann ist das wirtschaftliche Gegenbild eines kommunistischen Apparatschiks, der sich hochgedient hat. Er plädierte für die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Nach dem Verschwinden Jamal Khashoggis (der von saudischen Kräften ermordet wurde) hielt er lange an seiner Teilnahme an einer Konferenz in Riad fest (Käser: 'wenn wir aufhören, mit Ländern zu kommunizieren, in denen Menschen vermisst werden, kann ich auch gleich zu Hause bleiben'). Dieser schräge Vogel ist die personifizierte Rückversicherung von Siemens, bei Problemen auf Unterstützung durch die herrschende Clique zählen zu dürfen. Opportunistische Halunken wie er, Martin Winterkorn und Dieter Zetsche richten Deutschland zugrunde.
Deutschland hat kollektiv den Verstand verloren – bis in die obersten Spitzen der Wirtschaft. Das Tröstliche daran ist: Ein linksverseuchtes Deutschland kann nicht überleben. Die Frage ist nur noch, ob es ganz gegen die Wand fährt oder kurz vorher doch noch halbwegs die Kurve kriegt.


Die Grünen haben auf ihrem Parteitag beschlossen, den Bau von Eigenheimen zu erschweren, denn: "Einfamilienhäuser verbrauchen besonders viele Ressourcen, da im Vergleich zum Mehrfamilienhaus der Außenhautanteil sehr groß ist, zudem verschleißen sie extrem viel Bauland und Infrastruktur. Immer neue Einfamilienhausgebiete auf der grünen Wiese treiben den Flächenverbrauch weiter an und führen vielerorts gleichzeitig zu leerfallenden und öden Ortskernen."

Linke Politik: Immer mehr ungebildete, unselbständige Ausländer ins Land holen, die autochthone Bevölkerung zu deren Alimentierung nötigen und dabei schleichend enteignen, alle zusammen in Wohnsilos "gut durchmischen", die daraus resultierenden Konflikte verschweigen (derzeit in Schweden zu studieren; man achte auf die Diktion des Berliner Qualitätsmediums), Kritiker Rassisten nennen und sich selbst als moralisch veredelte Vorhut und Vorhaut der Weltverbuntung feiern lassen. Wer könnte dieser Versuchung widerstehen?

Welch ein Buch!!



Das hätte ich auch gern geschrieben. Und ich habe keine Zweifel, dass dies die bisher einzige akzeptable Übersetzung ist.

Deutsche Humanisten hassen die Richtigen










Niemand soll Schwarz-Weiß-Malerei beanstanden, wo nur Schwarzmalerei angemessen sein kann!

Ausschläge gebend



Die deutschen Innenminister wollen sich diesem Problem kommende Woche am Kamin stellen, denn welcher Politiker sieht sich schon gern täglich in den Nachrichten, wenn auch oft nur unter "Vemischtes", mit einer von ihm (mit)ausgelösten Blutspur konfroniert?

Aber es ist zu spät, Genossen, und lange schon egal, ob die Nationalität von Messerstechern, Ehefrauenfrikassierern, Kopfabschneidern bzw. -hackern, Kopftretern, Menschen-vor-den-Zug-Stoßern, Rentnerverprüglern und Gruppenvergewaltigern genannt wird oder nicht, es weiß ohnehin jeder Bescheid, es wird auch künftig jeder wissen,welche Tat er welcher Tätergruppe zuzuordnen hat, und die Verheimlichung der Herkunft, so geboten einem Kriminalitätsimporteur die Bilanzverschleierung auch erscheinen mag, wird eher das Gegenteil erreichen und tatsächlich zu Verdachtsgeneralisierungen führen, außer bei den zahllosen Wohlmeinenden, die ihre Lektion erst am eigenen Leibe lernen müssen. Wie sie zum durchaus noch soften Beispiel.


"Wie Erwachsene den Kindern ihre Sorglosigkeit gönnen, so werden Weltbürger, sollte es sie eines Tages geben, den herkömmlichen Erwachsenen ihre lokalen Sorgen zugestehen."
Peter Sloterdijk


Eines muss man den Jakobinern zugutehalten: Sie haben wenigstens nicht öffentlich gefoltert.



Wir haben freie Medien!

So viel Freiheit wie jetzt hatten die Medien in Deutschland wohl kaum jemals. Eine Freiheit, die erst dann wirklich ist, wenn sie genutzt wird, wie sie genutzt wurde, als sich während der Spiegel-Affäre die gesamte deutsche Presse, einschließlich der Springer-Zeitungen, mit Augstein solidarisierte. Damals, 1962, begann die Pressefreiheit in Deutschland, lebendig zu werden.

Wie konnte es soweit kommen, dass sich heute die Leser trotzdem gegen eine allzu kanzleramtsnahe Presse wehren müssen? Wie kommt es, dass die deutschen bundesweit veröffentlichten Zeitungen mehrheitlich ohne Notwendigkeit Propaganda für Merkel und das System Merkel Machen??

All die Spekulationen über angebliche Vorgaben aus Merkels Umfeld sind so gut wie gegenstandslos, auch wenn Wolfgang Herles ein paar Fälle nennen kann, bei denen tatsächlich Druck ausgeübt wurde. Das ist letztlich sozialer Druck in einem Klima des schieramento: wenn es ernst wird, kommt es zu einer parteiischen Aufstellung, und wer bei dieser Lagerbildung plötzlich zu den Einsamen gehört, erlebt jede Absprache unter den Gleichgesinnten der Gegenseite als Weisungsdruck.
Nein, Merkel gibt keine Weisungen. Das Problem ist viel einfacher und gleichzeitig größer: für die deutschen Medien (und ihre Produktionen, vor allem die Krimis, Talkshows und die politischen Nachrichtenmagazine und Investigationsprogramme) ist es seit den 70-er Jahren Ehrensache, immer etwas linker als das erziehungsbedürftige Publikum zu sein. Nicht die Medien mussten auf Merkels Linie gebracht werden, Merkel brauchte die bereits vorhandene Linie der Medien nur zu übernehmen und zu ihrer eigenen zu machen und darauf zu vertrauen, dass unter den Lesern und Zuschauern niemandem auffällt oder unangenehm ist, dass sie dazu in vielerlei Hinsicht eine 180°-Wendung machen musste. Auf letzteres konnte sie zählen, weil ihr die Wiedergutwerdungssehnsüchte der Deutschen bekannt waren; schließlich hatten die Medien diese Sehnsucht durch jahrzehntelange Publikumsbeschimpfungen selber erzeugt, weshalb auch nicht zu erwarten war, dass die Medien Merkels Trick an die große Glocke hängen würde. Im Gegenteil, die Medienschaffenden hatten allen Grund, ihren eigenen Triumph - wann schwenkt schon ein Regierungschef auf die Linie der Medien ein? - zu genießen (und Merkel dafür dankbar zu sein: Huldigung also auch gesichert). Man könnte Merkels Verschlagenheit als genial bezeichnen. Aber kann darin auch das Glück einer durch ermüdende Huldigungen träge gewordenen Quotenkanzlerin sehen, die sich von so viel Glück übermannt einfach im Strom des Zeitgeists treiben lässt und aufgehört hat, der forza delle cose etwas entgegenzusetzen.

Es ist in gewisser Weise so, als sei der Hauptmann von Köpenick Bundeskanzler geworden.
Beides, dass ein als Hauptmann verkleideter Schuster die Stadtkasse von Cöpenick konfisziert und dass eine Regierungschefin die freie Presse ihres Landes sozusagen einsackt, indem sie sie dazu bringt, sich selber einen Ring durch die Nase zu ziehen, weil sie die Mehrheitsmeinung der Journalisten einfach zu ihrer eigenen macht, dies ist beides nur in Deutschland möglich.

Samstag, 30. November 2019

Volksmusik kann auch virtuos sein



Hommage an Dante



Hommage an das Leben



Hommage an die Nationen



Hommage an die Klezmermusik




"Jede Volksmusik ist schön, aber von der jüdischen muss ich sagen, sie ist einzigartig! Sie ist so facettenreich, kann fröhlich erscheinen und in Wirklichkeit tief tragisch sein. Fast immer ist es ein Lachen durch Tränen".  Schostakowitsch

Hommage an die Schlagermusik



Freitag, 29. November 2019

100 Jahre Renato Carosone






Neapolitanische Volksmusik

Der vergessene Bernt Notke







Für nähere Detailles hier und hier und hier.  In Schweden in der Sankt Nikolai kyrka steht dieser schönste aller Heiligen Georgs.

Bernt Notke

Ex oriente lux



Tino Chrupalla



Nur in Deutschland...

...gibt es nicht einmal für Geschmacklosigkeit eine Grenze.

Siehe auch... 

Was soll aus einem Land werden, in dem die ethische Hybris, die geistige Verirrung und die ästhetische Leere Blüten wie diese hervorbringt?




Die gute Nachricht

Die gute Nachricht ist, dass konventionelle Kriege in Europa wieder möglich sind, denn - im Gegensatz zu einem Nuklearkrieg zwischen Russen und Amerikanern in Europa - wäre Deutschland in einem konventionellen Krieg in der Lage zu überleben. Und wo konventionelle Kriege wahrscheinlich sind, ist die nukleare Eskalation relativ unwahrscheinlich.
Die schlechte Nachricht ist, dass konventionelle Kriege in Europa wieder möglich sind.

Und dass man darauf vorbereitet sein muss.

Anrüchiger Judas

Wenn das Gespräch in die Nähe des Themas kommt, sagt Gauland gleich vorweg: "Ich wehre mich gar nicht gegen den Populismusvorwurf." Das wäre auch nicht ganz leicht, wenn man seine jüngeren Reden im Ohr hat. Da fordert er im Landtag Mindestlohn für die Bürgerwehren, die an den Landesgrenzen patrouillieren, "weil die Regierung nicht in der Lage ist, das Gewaltmonopol zu schützen". Da erregt er sich, dass beim G-7-Treffen "für die Sicherheit der Staatschefs" Grenzkontrollen durchgeführt werden, "aber wenn dem Bauer in der Uckermark sein Traktor gestohlen wird, dann gilt das nicht". Er rechnet die "tausend Milliarden", die die Energiewende verschlinge, auf 20 Millionen deutsche Rentenempfänger herunter, und er verwandelt die Kosten des Berliner Pannenflughafens fürs Publikum kurzerhand in Lehrerstellen. Manchmal erinnert er auch an die 200.000 Fledermäuse, die der Windkraft zum Opfer fielen. Pro Jahr! 

Das ist das Niveau, auf das sich Gauland herablässt, um die Unfähigkeit, Böswilligkeit und den Irrsinn der herrschenden Politik zu illustrieren. Er lässt sich nicht hinreißen, sein Populismus ist kalkuliert. Er kann ihn auch abschalten. Dann gibt er im Landtag den würdigen Alterspräsidenten, der geschliffen und hochgebildet über das Ethos des "guten Abgeordneten" räsoniert.
Ein paar Monate zuvor hatte Gauland von einem Informanten aus der Verwaltung gesteckt bekommen, es gebe Pläne für eine Flüchtlingsunterkunft, die bis nach der Wahl verschwiegen werden sollten. Daraus wurde sein Wahlkampfhit. "Ich halte keine aufstachelnden Reden über Flüchtlinge", beteuert er. Zugleich erinnert er sich, "wie das Thema im Wahlkampf explodierte". Explodieren scheint überhaupt das Wort, das ihm einfällt, wenn es um die Probleme der Zuwanderung geht. Die Flüchtlingszahlen "explodieren", die Kosten für Unterbringung und Betreuung "explodieren": "44 Millionen, 90 Millionen, 110 Millionen", deklamiert er in der Haushaltsdebatte.

"Es kann nicht sein, dass wir in kleinen Orten bald so viele Flüchtlinge wie Einwohner haben", ruft er im Landtag. Beim Italiener am See räumt er ein, dass die Brandenburger ihre beängstigenden Eindrücke von den Fremden bislang vor allem aus dem Fernsehen beziehen. Aber macht das einen Unterschied? Gauland findet nicht. Im Ruhrgebiet herrschten die Zustände ja schon, vor denen sich seine Leute fürchteten. "Wir sind diejenigen, die den Menschen eine Stimme geben, die lange eine solche Stimme gesucht haben", formuliert er den Auftrag seiner Partei. Den Menschen Ängste nehmen, gehört nicht dazu. Früh hat Gauland die AfD zum "natürlichen Verbündeten" der Pegida-Bewegung ausgerufen.
Wenn in den 1970er Jahren hessische CDU-Hardliner vom Schlage Alfred Dreggers Intellektuelle wie Adorno oder Habermas für die Taten der RAF verantwortlich machen wollten, hat Gauland dem widersprochen. Nun möchte er, sozusagen als Gegengeschäft, auch den Rechstpopulismus dieser Tage nicht mit den Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte in Verbindung gebracht sehen: "Dagegen wehre ich mich!" Wenn die öffentliche Debatte eines politischen Missstandes für kriminelle Handlungen verantwortlich gemacht werde, die sich gegen diesen Missstand richten, sagt Gauland und verfällt in die juristische Tonlage, "dann können Sie gar keine Politik mehr machen".  ZEIT



Konservativer Revolutionär avant la lettre




In Erinnerung daran, dass Kunst auch von Können kommen kann.

Empfehlung für Weihnachten

Vergnügung



Mankind

Gut gemeint ist nicht immer gleich gut gemacht. Das mußte auch der italienische Bildhauer Davide Dormino erfahren. Er hatte vorübergehend Skulpturen am Brandenburger Tor aufgestellt. Sie zeigen die Whistleblower Julian Assange, Eward Snowden und Chelsea Manning. Die Präsentation begleitete eine Veranstaltung der Linksfraktion zum Thema „Medien unter Beschuß“, die sich auch den Whistleblowern widmete.
Ein Künstler zeigt seine Sympathien für die drei Personen, die wegen ihrer Enthüllung von Geheimdienstinformationen bekannt wurden. So weit so gut; sollte man meinen. Doch im Jahr 2019 ist alles komplizierter.

In der linken Filterblase sorgte die Abbildung der Statuen für Schnappatmung und Wutausbrüche. Grund ist die Darstellung von Chelsea Manning als Mann. Als solcher wurde Bradley Manning vor seiner Geschlechtsumwandlung geboren. Auf Twitter machten jedoch Nutzer ihrer Empörung über diesen Akt der „Transfeindlichkeit“ Luft. Ziel der Vorwürfe wurde unter anderem die Linken-Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel. Hatte sie es doch gewagt, sich nicht öffentlich dafür zu schämen, daß Mannings Statue diese als Mann zeigt.




Siehe auch

Peter Tauber wird sich noch wundern

Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel, hat Regierungsbündnisse zwischen CDU und AfD vorausgesagt. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, sagte sie der Rheinischen Post. „Manche Gebietsverbände der CDU wollen mit der AfD zusammenarbeiten, der informelle Austausch zwischen AfD und CDU läuft da doch längst.“
Dies gelte für die gesamten östlichen Bundesländer. „Vor Ort sind die Leute im Austausch“, verdeutlichte Weidel. Wenn die CDU-Parteiführung das von oben herab verbieten wolle, zeige das, wie weit weg sie von der Realität sei. „Die CDU im Osten ist teilweise deutlich weiter als man in Berlin glaubt. Das können sie nicht mehr aufhalten.“
Die CDU hatte auf ihrem Parteitag im Dezember 2018 beschlossen, „Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit“ mit AfD und Linkspartei abzulehnen. In diesem Jahr entflammte die Diskussion darüber immer wieder erneut.

Der Berliner AfD-Fraktionschef und stellvertretende Bundesvorsitzende, Georg Pazderski, hatte am Donnerstag die CDU aufgefordert, ihre Einstellung zu seiner Partei zu überdenken. In einem Strategiepapier, über das die Welt berichtete, schrieb Pazderski: „Warum traut sich die CDU nicht zu, gegebenenfalls das bei der AfD zu verhindern, was sie für zu weit rechts hält?“
Die CDU wolle nach links die Hüterin der Mitte spielen und Forderungen von SPD und Grünen ablehnen, weshalb er sich frage, warum das mit der AfD nach rechts nicht auch möglich sein solle. Die CDU könne doch sagen, „was mit ihr nicht zu machen ist“, argumentierte Pazderski.
Die CDU sei nur dann eine Partei der Mitte, wenn sie auch rechts von ihr eine koalitionsfähige Partei akzeptiere. Die SPD sei längst weit nach links abgeglitten und die Grünen setzten „radikaler denn je auf Verbote und auf die totale Abzocke der Bürger im Namen eines enthemmten Klimaschutzes“.

Donnerstag, 28. November 2019

Eigene Erfahrung



Greta und Elif


Gedanken eines pensionierten Kriminalbeamten

"Polizeipräsident in der Pressekonferenz: 'Der Notruf ging um 04.59 vom Sicherheitsdienst beim FLZ ein. Nach Abfrage der dazu notwendigen Informationen wurde der erste Streifenwagen um 05.04 beauftragt an den Tatort zu fahren' (fast wörtlich). Wie bitte ...nach 5 Minuten????!!!
Dass, wenn Frau Müller aufgeregt anruft und irgend eine Geschichte erzählt, der Beamte alles genau wissen will, und dies ein paar Minuten dauert, klar, verstehe ich.
Aber hier? Nach 10 Sekunden des Anrufes eines Sicherheitsdienstes muss doch klar gewesen sein, dass in derselben Sekunde (!) Täter mit der Axt vor der Vitrine im Museum stehen. In einem Führungs- und Lagezentrum hat der Beamte, der Notrufe entgegennimmt, direkt vor seiner Nase ein Mikrofon mit dem er sofort alle Streifenwagen der ganzen Stadt gleichzeitig über Funk anrufen kann.
Warum stellt der dem Anrufer 5 Minuten lang Fragen, anstatt nach 10 Sekunden bei diesem klaren Sachverhalt und der klaren Adresse des Tatortes, dem anrufenden Wachmann zu sagen: 'Ok, eine Sekunde... bleiben Sie dran', seinen Kopf zum Mikrofon hinzudrehen und alle Streifenwagen sofort mit Blaulicht zum Tatort zu senden? Das dauert 5 Sekunden, dann kann er weiter quatschen und den Wachmann fragen, welche Schuhgröße die Einbrecher haben. 
Unfassbar...unfassbar. Diese 4-5 Minuten waren für die Täter wahrscheinlich wesentlich und entscheidend, so dass sie unerkannt entkommen konnten. 
Das waren Profis. In der Notrufzentrale saß kein Profi. Wenn professionelle Kriminelle auf eine unprofessionelle Polizei treffen, dann kann man einen gut geplanten Milliarden-Coup morgens um 5 in wenigen Minuten drehen. Während die ins Auto steigen und davondüsen, telefoniert der Polizist mit einem Wachmann 5 Minuten lang und fragt wahrscheinlich: 'Wie sind die angezogen?'. Ich würde gern lachen wenn ich könnte. Ich fasse es nicht, sind inzwischen alle verblödet?
Dass der Bundesinnenminister die Bundespolizei an der Grenze angewiesen hat, auch gerichtlich ausgewiesene und mit Einreiseverbot belegte Menschen wieder einreisen zu lassen, das habe ich nach längerer Weigerung kapiert. Dass diese Verblödung und Verweicheierung womöglich auf alle Behörden und nun schon auf die Polizei vor Ort übergegriffen hat, nein, ich weigere mich, das zu glauben.
Hoffentlich brauche ich nie den Notruf. Ich stelle mir vor, vor mir steht einer mit dem Revolver in der Hand und der am Notruf fragt mich zuerst nach meiner Adresse und Telefonnummer und wie alt der Mann ist und ob die Waffe echt ist... Nein! Hilfe!"


Seit August dem Starken liegt das Zeug da rum, bisher ungestohlen. Nun ist es weg, und die erzählen uns alle, die Kriminalität sinkt.
Wie lange dauert es noch, bis der Teil des Bürgertums, der was zu verlieren hat, das Angebratene riecht und der Teil, der nicht befürchten muss, etwas verlieren zu müssen, trotzdem nicht mehr bereit ist, diesen Zirkus mitzumachen?

Da jammert man über eine Milliarde, während durch die Negativzinsen zur Rettung Europas den Deutschen um die 500 Milliarden weggenommen werden.
Merkeltekel im Grünen Gewölbe. Wolfram Ackner liegt völlig richtig mit seinen auf achgut versammelten satirischen Politikerstatements; Nu sind se halt weg, die Juwelen, dürfte der Gedanke sein, der der Kanzlerin durch die bildungsferne Rübe gerauscht ist, denn: wer keine Kultur kennt, kennt auch keinen kulturellen Verlustschmerz.

Die ewige Linke

Warum führt das Scheitern linker Utopien nicht zu deren Delegitimierung??


Man möge mir den Hinweis gestatten, dass der Begriff 'parasitär' zum Standard-Repertoire der klassischen Linken gehörte.
Lenin statuierte 1916: 'Der Imperialismus ist: 1. monopolistischer Kapitalismus; 2. parasitärer oder faulender Kapitalismus; 3. sterbender Kapitalismus.' Im DDR-Staatsbürgerkundeunterricht bekam man das eingebimst. Jenseits der Mauer faulte und starb also der parasitäre Kapitalismus, und diesseits derselben schaute man staunend im Fernsehen der Westwerbung beim Verfaulen zu.

Es bereitet mir also ein gewisses Vergnügen, den Begriff 'parasitär' nunmehr gegen die Linke zu kehren, zumal der Kapitalismus der größte Wertschöpfer der gesamten Menschheitsgeschichte ist, während sich die Linke, sofern sie überhaupt etwas produziert, vorwiegend mit der Produktion von Theoriemüllhalden beschäftigt.




Dass ausgerechnet der einst zu den intelligenteren SPD-lern zählende, legendäre Agit-Prop-Dino Klaus Staek sich über Klonovsky mokiert (und dabei nicht einmal Harichs Namen richtig schreibt), sagt viel über die Verblödung der SPD aus. Dass Staek Hubertus Knabe zum Propagandisten abstempelt und ihm, Staek, die Machenschaften, die zur Entlassung von Hubertus Knabe führten, nicht die Schamröte ins Gesicht treiben, sagt viel über den moralischen Verfall des heutigen Establishments.

Leider auch über die nicht nur deutsche, aber dennoch vor allem deutsche Unfähigkeit, politische Gegner zu achten (ganz zu schweigen von der Humorlosigkeit der linken Spötter Deutschlands, die diese Vögel manifestieren, sobald sie selber Gegenstand des Spottes werden)). Wer könnte an Klonovsky wenigstens dessen grandiose Fähigkeit, widersprüchliche Zusammenhänge anschaulich darzustellen, anerkennend erwähnen, wenn nicht Staek!?
Staek hat in den 70-er Jahren einmal - anlässlich einer Dürer-Ausstellung - ein geniales Poster geschaffen, bei dem er ein Portrait von Dürers Mutter verwendete. Ein immer noch aktuelles Poster, denn es trug sehr zur Konstruktion des Aberglaubens bei, dass ein Kopftuch angeblich nur ein Kopftuch ist und ein Moslem nur ein Katholik der 50-er Jahre. Allerdings blieb dieses Poster unter Staeks zahlreichen Bildschöpfungen die einzige wirklich geniale Idee, während Klonovsky fast jeden Tag eine hat.



Sibyllinisch

Ein Rechtsruck liegt dann vor, wenn die Zahl der von Linken verhinderten Veranstaltungen so spürbar wächst, dass die Medien darüber zu berichten beginnen.

Milan Kundera zu Ehren



Dienstag, 26. November 2019

Der italienische Volkscharakter






Uwe Kranz - Thüringische Besonnenheit




Weshalb wird "weiser alter Mann" so oft mit scharfem ß geschrieben?

Montag, 25. November 2019

Sehr hintergründig

"Am Samstagabend hat eine mit Macheten bewaffnete Bande Jugendlicher ein Kino in der britischen Stadt Birmingham gestürmt. Als die Polizei eintraf, um die Massenschlägerei zu beenden, wurde sie selbst attackiert", meldet die Welt. "Die Hintergründe des Vorfalls, den auch Kinder miterlebten, waren zunächst unklar."

Im Gegensatz zum berühmten, daseinsveredelnden, bunt-statt-braunen Hintergrund der Messer-Lauser und Macheten-Racker, den wir als Migrationshintergrund zu bezeichnen pflegen.

Nie zuvor wurde einer Lobby eine Bühne mit größerer Dreistigkeit zur Verfügung gestellt

"Offener Brief an Anne Will
                                                                                                                             19.11.2019
Ihre Sendung: Zwischen Konjunkturflaute und Klimaschutz - wie sicher ist Deutschlands Wohlstand?

Sehr geehrte Frau Will,
Ihre Sendung am Sonntag, den 17. 11. 2019 war ein Musterbeispiel für einseitige regierungskonforme Darstellung. Die Auswahl Ihrer 'Gäste' zeigte das bereits. Nur Befürworter der Klimaschutzmaßnahmen ohne vertiefte Sachkenntnisse saßen am Tisch. Einen renommierten Physiker, der Sinn und Unsinn der Klimaschutzmaßnahmen hätte erläutern können, suchte man vergebens. Als Publikumsgast wurde ein Profiteur der Windstromerzeugung gewählt. Den Gegenpol, einen Vertreter von Vernunftkraft, dem Verband von über 1.000 Bürgerinitiativen gegen die Windkraft, gab es nicht.
Die vom Bundeswirtschaftsminister vorgesehene Abstandregelung von 1.000 Metern zu Wohnhäusern wurde scharf kritisiert. Die Belastungen der Anwohner waren nur den Hinweis auf den Schattenwurf der Flügel wert. Krankmachender Infraschall war kein Thema, obwohl inzwischen immer mehr Berichte dazu (vorwiegend aus dem Ausland) veröffentlicht wurden. Es sind Schallwellen von über 10 Meter Wellenlänge mit periodisch wechselndem Luftdruck. Nach meinem Verständnis können die Wechseldrücke innere Organe zum Schwingen bringen und so Symptome wie bei einer Seekrankheit hervorrufen. Warum erwähnen Sie das nicht?
Nach Angaben des Maklerverbandes sinkt der Immobilienwert von Häusern in der Nähe von Windturbinen im Mittel um 30 Prozent. Dies wird den Anwohnern ohne Entschädigung zugemutet und gleichzeitig Akzeptanz gefordert. Doch ohne Entschädigung wird es immer weniger Akzeptanz für den Windkraftausbau geben. Warum diskutieren Sie dies nicht?
Falsch ist die Behauptung in der Sendung, es gäbe keine Flächen für den Zubau an Windgeneratoren. Seit 2017 wird der Zubau ausgeschrieben, und den Zuschlag bekommen jene Bieter, die die geringsten Einspeisevergütungen fordern. Aus den beiden letzten Jahren gibt es noch gültige Zuschläge von mehr als 3.000 Megawatt, also mehr als 1.000 Windturbinen der 3-Megawatt-Klasse.Sie werden nicht gebaut, weil der Zuschlag mit einer Vergütung von 6,2 Cent/Kilowattstunde (Ct/kWh) erteilt wurde. Damit wird die Erzeugung von Windstrom zu einem Verlustgeschäft. Die Vergütung muss deutlich über 8 Ct/kWh liegen, um aus den roten Zahlen zu kommen. (Zum Vergleich: Braunkohlenstrom wird für 3 Ct/kWh erzeugt) Investoren können rechnen. Sie investieren nicht in verlustbringende Anlagen. Enercon hatte plötzlich keine Aufträge mehr. Das Geschrei um die Ausweisung von weiteren Flächen für Windgeneratoren hat nur den Zweck, wieder höhere Vergütungen zu erlangen. Ob Enercon durch die angekündigten Entlassungen Druck für höhere Vergütungen machen will, bleibt offen.
Sehr geehrte Frau Will, mit Ihrer Sendung informieren Sie die deutschen Bürger einseitig und damit falsch. Sie helfen mit, die Deindustrialisierung Deutschlands voranzutreiben. Denn eine preiswerte und verlässliche Energieversorgung ist der Schlüssel zu unserem Wohlstand. Mit teurem und unzuverlässigem Wind- und Sonnenstrom ist das nicht möglich. Sie haben einen Stab von Mitarbeitern, die die Fakten kennen müssten oder zumindest alle Fakten zusammenstellen können, um objektiv zu berichten. Warum tun sie das nicht? Fürchten Sie, dass Ihre Sendung dann abgesetzt wird?

Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz"

Als einziger Halbdissident in dieser übergeschnappten Runde, saß dort auch Christian Lindner. Hilflos und mutterseelenallein versuchte er eher kleinlaut einen aufs Mindestmaß gedimmten vernünftigen Gedankengang zu artikulieren, der vielleicht nicht völlig ungehört im Lärm von Wills Östron untergehen würde, nachdem er lange geduldig geschwiegen hatte.
Dass er ein Befürworter der aberwitzigen Klimaschutzmaßnahmen ist, schließe ich eigentlich aus, aber er schwieg dazu. Vermutlich, weil er sich nicht dazu in der Lage sieht, gegen soviel Dummheit anzudiskutieren. Um eine solche Runde aufzumischen braucht man Leute wie Marco Panella, Roberto D'Agostino oder Pietrangelo Buttafuoco. Deutsche Männer sind nicht schlagfertig, einfallsreich und lebendig genug, um mit Gorgonen fertig zu werden. Alle deutschen Männer sitzen still, wenn eine Gorgone wie Anne es so will.




Man traut seinen Augen nicht



Das ist keine Fotomontage

Versucht wenigstens dies eine Mal, eine Sache zuende zu denken!

In Übersee gibt es bekanntlich heftige Diskussionen darüber, inwieweit geschlechtsumgewandelte ehemalige Männer das Fairplay-Gebot im Frauensport demolieren und die gesamte Sparte ad absurdum führen und im Netz kursieren amüsante Videos von kernigen Debütant*innen bei Wettkämpfen des zarten Geschlechts. Über die Risiken und Nebenwirkungen des Erfolgs der (Trans-)Genderlobby macht sich ein Kolumnist hier Gedanken; es steht ja nicht weniger auf dem Spiel als der Frauensport insgesamt, was insofern egal ist, als Geschlechter lediglich Konstrukte sind. Die umgekehrte Gefahr, dass Transmänner den Männersport zerstören, besteht ja gottlob nicht.

Bejahung

Ich weiß nicht, ob es eine Klimaerwärmung gibt oder nicht. Mein persönlicher Eindruck ist seit langem, nämlich bereits seit Anfang der 70-er Jahre, dass es keine richtigen Winter mehr gibt, weil durch die Industrialisierung des Heizungswesens zumindest auf der Nordhalbkugel die winterliche Temperatur durchschnittlich höher ist als olim. Dieser subjektive Eindruck beruht allerdings nur darauf, dass ich durch Kinderbücher, durch Volkslieder, durch Bruegel und andere Maler vergangener Zeiten und durch Dinge wie das Jahreszeitenquartett, dessen Genrebilder ich als Kind betrachtete, zu einer idealtypischen Vorstellung von 4 jeweils 3 Monate lang dauernden "richtigen Jahreszeiten mit richtigen Wintern" kam, in der alles seine jahreszeitliche Ordnung hat und die wiederum in der durch die christliche Religion geweckte Vorstellung wurzelt, die Welt sei als harmonisches Gleichgewicht von Gott geschaffen worden. Das ist aber wohl eher Ausdruck des ästhetisierenden menschen Geistes, der die kleine Eiszeit begleitet hat, also eine in 500 Jahren in Nordeuropa gewachsene Vorstellung (nach fröhlichen Schneeliedern sucht man südlich von Bozen vergebens).

Ich weiß nicht, ob es eine globale Klimaerwärmung gibt. Aber dafür habe ich andere Gewissheiten: 1. dass, falls es eine solche gibt, egal ob vom Menschen verursacht oder nicht, der Gedanke, sie verhindern zu können, völlig aussichtslos und weltfremd ist und jeder Versuch, sie zu verhindern, scheitern muss und, falls dieser Versuch wider alle Vernunft dennoch mit unerschütterlicher Zielstrebigkeit und borniertem Sendungsbewusstsein durchgesetzt werden sollte, als einziges Resultat einen gnadenlosen Totalitarismus zur Folge haben wird, der nur auf einer fanatischen Erdreligion fußend Bestand haben kann. Wir werden in jedem Fall unausweichlich mit globaler Klimaerwärmung leben müssen, falls eine solche tatsächlich stattfindet.
2. dass man das Unvermeidliche bejahen muss und deshalb damit beginnen muss, es lieben zu lernen.

Statistik

In den vergangenen Tagen haben Medien berichtet, dass sich der rechtsextrem motivierte Terrorismus in den vergangenen fünf Jahren im Westen (Nordamerika, Europa, Ozeanien) verdreifacht habe. Zwischen 2009 bis 2013 starben 96 Menschen bei derartigen Terroranschlägen. Für den Zeitraum von 2014 bis 2018 listet die Global Terrorism Database (GTI) 133 Tote rechtsextremer Gewalt. Das wäre aber keine Verdreifachung, sondern ein Anstieg um ein reichliches Drittel.

Abgesehen von diesem unbefangenen Umgang mit mathematischer Weisheit stimmt, wenn man genauer hinsieht, aber auch das nicht, weil "rechtsextrem" eine Definitionsfrage und somit der statistischen Manipulation zugänglich ist. Hier wird kurz und recht schlüssig dargelegt, dass die Zahl der Todesopfer rechtsextremer Gewalt tatsächlich zurückging.

Was Lanz hier als Gefühl bezeichnet




ist etwas mehr als das, was üblicherweise (nämlich solange es dem linken Weltbild genehm ist) als "Bauchgefühl" gepriesen wird. Es ist das, was man gemeinhin als "gutes Gespür" bezeichnet. Der Sachse wittert gut.

Abgesehen davon, und abgesehen davon, dass es sich nicht gehört, Höckes und Meuthens Positionen in deren Abwesenheit zu diskutieren, also ohne dass die beiden sich gegen Unterstellungen wehren können, abgesehen auch davon, dass es nicht fair ist, Gauland in einer Allein-gegen-alle-Situation (bzw. in einer Alle-gegen-einen-Situation) mit inquisitorischem Eifer in die Enge zu treiben, ist Lanz (der damals Akif Pirincci solange durch niederträchtige Unterstellungen verleumdete, bis er eine Abmahnung bekam) ein Lump, der sich dumm stellt und so tut, als wisse er nicht, dass man nicht in Neu-Kölln oder Marxloh zu leben braucht, um über Neu-Kölln oder Marxloh den Kopf zu schütteln und dass man dort, wo man bisher nur 4,4% Ausländeranteil hat, selbstverständlich noch nicht fatalistisch hinnimmt, was man im Westen bereits seit den 70-er Jahren, als Dregger versuchte dagegen anzukommen, gezwungen und mittlerweile gewohnt ist, hinzunehmen und man im Osten daher klarer sieht, was man nicht möchte und sich auch erlaubt, dies zu sagen (und der Ausländeranteil in den Gefängnissen Sachsens und Thüringens eben nicht 4,4% beträgt).

Damals in den 70-ern erzählte man uns das Märchen, Deutsche wären ohnehin nicht bereit, bei der Müllabfuhr zu arbeiten und es sei daher illusorisch, die Einwanderung zu drosseln. In Italien waren sich die Italiener bis in die 90-er Jahre hinein aber nie zu gut dafür, ihren eigenen Müll auch selber einzusammeln, und es waren durchaus keine ungebildeten Menschen, die dort die Tonnen leerten, sei es hauptberuflich, sei es, um sich ein Zubrot zu verdienen. Als die Einwanderung auch in Italien überhand nahm, hatte irgendwann auch in Italien die autochtone Bevölkerung keine Lust mehr, diese Arbeit zu verrichten, unter anderem, weil man sich nicht gern im eigenen Land als Minderheit empfinden möchte (um Lanz noch einmal den Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Wahrheit vorzuführen).

Es tut einer Gesellschaft prinzipiell nicht gut, wenn die unangenehmen Beschäftigungen auf kulturfremde New Entries abgewälzt werden.
Die Linken bilden sich viel auf ihre soziologische Mentalität ein. Was ihnen völlig fehlt, ist seit langem der soziologische Realismus. Es ist nun mal ein weltfremder von Ressentiments angetriebener Menschenschlag, der es nicht lassen kann Theoriemüll anzuhäufen.

Im Osten hat man sich, dem Himmel sei Dank, ein Gespür für den Wert des Eigen- und Volkstümlichen erhalten. Lanz ist übrigens im schönen Brixen selber so ""bodenständig", dass er am liebsten - seinem Weltoffenheitsgedöhns zum Trotz - die Italiener aus Südtirol vertreiben würde. Es sind die niederträchtigen Halunken wie Markus Lanz, die Alexander Langer in den Tod getrieben haben. Lanz würde für alles Geld der Welt nicht im italienischen Fernsehen arbeiten. Lilli Gruber dagegen zögert nicht, Italien bei Maischberger als frauenfeindliches Land herabzusetzen, arbeitet aber viel lieber für das italienische Fernsehen, weil sie keine Lust hat, von früh bis spät diese heuchlerische Rolle in Germanien zu bedienen, wo sie ohnehin nur deshalb die Attitüde einer Diva annehmen kann, weil sie in Italien arbeitet. Sie wird sich davor hüten, in Deutschland nur eine unter den allzu vielen Gänsen zu sein und sich von Langweilern wie J.B. Kerner umgeben zu lassen, die sich gendergerecht bei ihr anbiedern. Außerdem würde sie in Deutschland ständig wegen der hohen Absätze angepflaumt. Gruber und Hunziker wissen, was sie an Italien haben.