Montag, 10. Dezember 2018

Trümmerfrauen

Zirkus Merkalli





Wer hätte je gedacht, dass das Wort Trümmerfrauen einst eine neue Bedeutung bekommen könnte. Die zertrümmern tatsächlich alles, was sie zwischen die Finger kriegen.

Sonntag, 9. Dezember 2018

Dreimal der selbe Dreck

Der "Global Compact for Migration" wurde bewusst so formuliert, dass er in jedem Detaille doppeldeutig bleibt. Einander ausschließende Aussagen lösen sich in einem fort munter ab (dutzende Male fällt die Formulierung "Wir verpflichten uns", aber das Dokument ist angeblich unverbindlich; Kritik an der geförderten Migration, sprich "Diskriminierung" soll sanktioniert werden, aber die Pressefreiheit bleibt selbstverständlich unangetastet etc.).

Die Parallelen zur "Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam" sind evident ("Es ist die Pflicht des einzelnen, der Gesellschaft und der Staaten, dieses Recht vor Verletzung zu schützen, und es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es verlangt" etc.).

Es gibt noch Parallelen zu einem etwas älteren, durchaus verwandten Schriftstück, nämlich der ersten sowjetischen Verfassung von 1924, die allen Sowjetmenschen Meinungsfreiheit (Art. 14) und Versammlungsfreiheit (Art. 15) zubilligte, sofern sie nicht "zum Schaden der sozialistischen Revolution" (Art. 23) verwendet würden.



                                   ***


Eine UN-Resolution, in der die Hamas wegen ihrer Rakenangriffe auf Israel verurteilt wird, ist gescheitert; unter den Staaten, die sie abwiesen, ist, wenn ich's recht sehe, keiner, der nicht dem "Global Compact" beitreten will. Was für eine feine Gesellschaft!

Merkeldeutschland

Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz ("Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR"), und Maaz äußerte sich kritisch zu Einwanderungspolitik der Kanzlerin. Was dann geschah, lässt wenig Zweifel daran, dass wir uns in einer DDR 2.0 befinden; die Moderatorin verließ ein halbes Jahr später nach 18jähriger Zusammenarbeit den Sender.





In diesem Video ist die Affäre kurz und bündig zusammengefasst; erst Teile des Interviews, danach schildert die bezirzend unglatte Maid (eine Ostdeutsche, keine Slomka), was in den Wochen danach geschah – eine Lektion über Merkeldeutschland in fünf Minuten.

Passend dazu schleimt heute Spiegel online: "Weltmarke Merkel. Die Bundeskanzlerin ist zurück vom G20-Gipfel in Buenos Aires. Im kollektiven Bewusstsein wird sie dort bleiben." Wann wäre die Augstein-Gazette je einem Kanzler dermaßen ins Rektum gekrochen?
Im kollektiven Gedächtnis wird die derzeit leider immer noch im Kanzleramt sitzende Übergeschnappte und "Ikone des Westens" (U. Porschardt) zunächst als Spalterin ihres Landes sowie der EU, sodann als engagierte Demoliererin der deutschen Bevölkerungsstruktur, der deutschen Armee, der deutschen Finanzsolidität, der deutschen Bildungs- und Technolgiestandards, der deutschen Automobilwirtschaft, der deutschen Energieversorgung und der CDU einen festen Platz finden.

Bravo Jongen!

Marc Jongen sagt: Die AfD hat KEINE Angst vor der Beobachtung durch den Verfassungsschutz, denn wir wissen, dass die Verfassungsschutzämter von den regierenden Kartellparteien politisch missbraucht werden. Wenn jemand die Verfassung schützt in Deutschland und dagegen ankämpft, dass sie - wie von Angela Merkels „Herrschaft des Unrechts“ - mit Füßen getreten wird, dann ist es unsere Rechtsstaatspartei.
Als Landesvorstand der AfD Baden-Württemberg tragen wir aber Verantwortung für unsere Mitglieder und müssen bestrebt sein, eine mögliche Beobachtung durch den Verfassungsschutz abzuwenden. Wer tatsächlich gegen Grundsätze oder Unvereinbarkeitsbeschlüsse der Partei verstößt, der muss mit Parteiordnungsmassnahmen rechnen. Die übergroße Mehrheit der sich korrekt verhaltenden Mitglieder darf nicht von einigen wenigen in Mithaftung genommen werden.
Nur dann können wir auch glaubwürdig gegen die Gesetzesverstösse der Regierenden in diesem Land aufstehen, wenn wir uns als Partei an UNSERE EIGENEN Regeln und Grundsätze halten.
Zum Thema Junge Alternative zitiere ich aus dem verlinkten Artikel aus der Badischen Zeitung, der meine Aussagen korrekt wiedergibt:
Der baden-württembergische Landesvorsitzende der AfD, der Bundestagsabgeordnete Marc Jongen, erklärte gestern, seine Partei weise eine Pauschalverurteilung der JA von sich, nehme die Hinweise auf rechtsextreme oder verfassungsfeindliche Bestrebungen einzelner Mitglieder aber sehr ernst: "Wir lassen auch juristisch prüfen, ob gegen unsere Unvereinbarkeitsbeschlüsse verstoßen wurde. Nötigenfalls werden wir mit Parteiordnungsmaßnahmen darauf reagieren. Eine komplette Abtrennung der JA ist aber kein Thema."
Ausdrücklich distanzierte sich Marc Jongen von der Identitären Bewegung: "Wir wollen keine Kontakte zu einer Gruppierung, deren Mitglieder wir nicht kontrollieren können und von denen wir nicht wissen, welche politische Vergangenheit sie haben."
http://www.badische-zeitung.de/…/angst-vor-der-observierung…

Aus dem Lot

Wer aus seiner religiös eingefärbten Weltanschauung die ungläubigen Deutschen als „Köterrasse“ bezeichnet, darf sich auf das Antidiskriminierungsgesetz berufen.

Wenn ein Deutscher dem Beleidiger empfiehlt, hinzugehen wo der Pfeffer wächst, drückt sich darin eine feindlich-negative, eine politische Haltung aus, die Hausverbote, die Kündigung des Arbeitsplatzes, gegebenenfalls die Beobachtung durch den Verfassungsschutz rechtfertigt.  Hinz

Über die Berge weit


2. Advent


Zwei mal gescheitert



Ich bin Kairos, der alles bezwingt!
Warum läufst du auf Zehenspitzen?
Ich, der Kairos, laufe unablässig.
Warum hast du Flügel am Fuß?
Ich fliege wie der Wind.
Warum trägst du in deiner Hand ein spitzes Messer?
Um die Menschen daran zu erinnern, dass ich spitzer bin als ein Messer.
Warum fällt dir eine Haarlocke in die Stirn?
Damit mich ergreifen kann, wer mir begegnet.
Warum bist du am Hinterkopf kahl?
Wenn ich mit fliegendem Fuß erst einmal vorbeigeglitten bin,
wird mich auch keiner von hinten erwischen
so sehr er sich auch bemüht.
Und wozu schuf Euch der Künstler?
Euch Wanderern zur Belehrung    Poseidippos


Oder hat er einen Plan B?
Er verfehlte die absolute Mehrheit um 18 (von 999) Stimmen, und die Basis ist mehrheitlich auf seiner Seite.
Er hat zwei Möglichkeiten.
Er könnte versuchen, AKK zu stürzen. Irgendein Angriffspunkt würde sich bei diesem Gesindel garantiert finden.
Er könnte aber auch eine Partei der Vernunft gründen, die als Alleinstellungsmerkmal eine realistische Verteidungspolitik, Außenpolitik und vor allem Europapolitik anbieten könnte, sowie wirtschaftliche Kompetenz und vor allem das Ziel, aus dem nördlich der Gebirgsketten liegenden Europa eine Superschweiz zu zimmern.
Wenn er manns genug ist, diese Partei zu gründen, könnte er FDP, AfD und CDU viele Wähler wegnehmen.

Karl Rabeder, Matthieu Ricard, Justinus Pech, Hermann Ricker

Karl Rabeder

Die meisten Menschen, sagt Ricard, verwendeten unendlich viel Energie darauf, dem Glück nachzujagen, indem sie Karriere machten, schöne Sachen kauften, ihre Freizeit optimierten. Doch sie unternähmen so gut wie nichts, um sich innerlich zu verändern, um ihr Wohlbefinden unabhängig von all den äußeren Einflüssen, die sich nicht steuern lassen, zu vergrößern. Warum aber tun sie nichts? Nach Ricards Überzeugung glauben die Menschen im Westen, dass Unglück zum Leben gehöre und seine Auslöser nicht zu identifizieren, schon gar nicht zu verändern seien. Genau das sei falsch: Jeder habe die Möglichkeit zur »inneren Transformation«.

Justinus Pech

Hermann Ricker


Samstag, 8. Dezember 2018

Das darf nicht das Ende des Lieds sein



Merz weiß, was auf dem Spiel steht. Aber jetzt hat er nur noch eine Chance, wenn er zum Volkstribun wird und sich von seinen Beratern trennt. Das erste wäre, gegen den Migrationspakt Stellung zu beziehen und die Wahl wegen des Gekungels mit der JU anzufechten.

Hoch lebe Sachsen

Sein Klartext-Buch über die deutsche Justiz hat dem Zwickauer Amtsrichter Stephan Zantke eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingebracht. Bereits Ende September reichte ein Anwalt am Oberlandesgericht Dresden die Beschwerde ein, berichtet Radio Zwickau.
Hintergrund ist der Titel von Zantkes Buch „Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“ Laut Beschwerde verstoße der Titel gegen das Neutralitäts- und Sachlichkeitsgebot und rüttele an den Grundfesten des Rechtsstaates.

Der Zwickauer Landgerichtspräsident Dirk Krist habe die Beschwerde bereits geprüft, meldet die Freie Presse. Über den weiteren Fortgang des Verfahrens wollte er sich nicht äußern.
Im Dezember vergangenen Jahres stellte Zantke die Frage, die ihm vorgehalten wird, einem libyschen Intensivtäter. In seinem gleichnamigen Buch rechnet er mit milden Richtern und nicht nachvollziehbaren Urteilen der deutschen „Kuscheljustiz“ ab. Unter anderem kritisiert er wiederholte Bewährungsstrafen, die die Glaubwürdigkeit der Gericht untergrüben.

Young German

Im Deutschlandkurier, einem AfD-Blatt, befasst sich der berühmte bzw. berüchtigte Autor Matthias Matussek mit den «rechten Marodeuren» der Identitären Bewegung, die er im Rahmen seines Syrien-Besuches auf ihrer Mission dort begleitet hat. «AHA» nennt sich der Verein, was nicht für «AdolfHitlerArmee», sondern für Alternative Help Association steht. Kurzum: die Mitglieder von AHA setzen sich tatsächlich dafür ein, halten Sie sich bitte fest, dass die Menschen in Syrien eine Zukunft in der eigenen Heimat haben, in die es sich lohnt zu investieren und zurückzukehren! Ich weiß! Verrückt, oder? Jede vom linken Hypermoralismus erfassten Stiftungsmitarbeiterin in einem Berliner oder Brüsseler Büro mag nun die Luft wegbleiben, weil es eine Hilfsorganisation gibt, die auch noch von Rechten betrieben wird, die keine Anweisungen zum korrekten Beantragen eines Asylgesuches geben und lieber dafür Werbung machen, dass die Syrer, die die Heimat verlassen haben, über eine Rückkehr nachdenken sollten. Sie werben dafür, dass die jungen Menschen im Land bleiben oder heimkehren sollen, helfen dabei dort etwas aufzubauen.   Young German

Freitag, 7. Dezember 2018

Merkels Rippe gewann Deutschlands und Europas Schicksalswahl



Dann war's dann für die CDU. Und für Deutschland wird der Niedergang sehr bald so irreversibel sein wie für Italien und Schweden.


Der CDU-Wirtschaftsrat ist besorgt über die Konjunkturentwicklung. Er verlangt angesichts der Zeichen einer wirtschaftlichen Abschwächung einen „Paradigmenwechsel“ der Politik. „Nach einem Jahrzehnt im Zeichen der Sozialpolitik müssen nun endlich wieder Strukturreformen für Wachstum und Wohlstand im Fokus der Bundesregierung stehen“, heißt es in einem Sieben-Punkte-Plan, der der F.A.Z. vorliegt. Er erinnert die Koalition an ihre Ziele von „Aufbruch und Dynamik“. Sie seien mit den skizzierten Vorschlägen zu erreichen.
Der Rat wird die Ideen kaum zufällig vor dem CDU-Parteitag erarbeitet haben, der am Freitag beginnt. Im Rennen um die Nachfolge der Parteivorsitzenden Angela Merkel unterstützen Wirtschaftspolitiker offen den früheren Fraktionschef Friedrich Merz. Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-nahen Rates, warnte, der Konjunktureinbruch komme schneller als erwartet. Aber die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands rangiere in der großen Koalition unter ferner liefen. „Völlig ins Hintertreffen gerät, dass der wirtschaftliche Erfolg Voraussetzung für unsere soziale Sicherheit ist.“

Sehr schlecht, dass Merz verloren hat. Merz ist der einzige Kopf Deutschlands, der in Europa ein Bismarck-artiges Gleichgewicht hätte schaffen können.

Jetzt ist die neue Polarisierung - dort Grüne, hier AfD - endgültig. Ironie meines persönlichen Schicksals: 1977 hatte ich pour la melleure comprension eine Zeitschrift abboniert, die nur 150 Abbonenten hatte, und einer, der für diese Zeitschrift damals manchmal Artikel schrieb, war Joschka Fischer (ein anderer war der immer noch sehr intelligente und immer noch wesentliche Informationen verschweigende Thomas Schmid). Kein Mensch hätte damals (ein Jahr vor Gründung der Grünen durch Gruhl) geahnt, dass Fischer einmal Außenminister werden könnte, nicht einmal er selbst und nicht einmal ich. Und heute ist meine Lieblingspartei die AfD, aber diesmal ahne ich, welches Potential im Gegenstand meiner Aufmerksamkeit steckt. Fazit: mehr Avantgarde als mich kann es gar nicht geben. Auf meinem Grabstein wird einst stehen: "Is semper habebat nasum a fronte!".
Gruhl und Lucke - zwei CDU-Außenseiter haben die Antipoden der Zukunft hervorgerufen. Das ist bzw. war die Größe der CDU.

Jetzt hat Merkel doch noch ne Tochter. Vielleicht legt Macron ja jetzt ein Ei oder zwei (er hat ja nur zwei). Ne Tochter, die ihr aus der Rippe gewachsen ist. Merkels Gerippe mit Brille.

Das System Merkel auf dem Weg zur totalitären Tyrranei




Abstimmungsergebnis

Die Zurufe während Curios Rede:
"Michel Brandt (Linke): 'Ihr seid ein Trojanisches Pferd! Faschisten!'
Marian Wendt (CDU): 'Alles Lüge!'
Michel Brandt (Linke): 'Sie sind nur am Rumlügen! Eine Lüge nach der anderen!'
Aus den Reihen der Linken: 'Eine Lüge an der nächsten!'
Michael Brand (CDU): 'Ekelhaft!'
Steffi Lemke (Grüne): 'Elende Hetzerei!'
Alexander Graf Lambsdorff (FDP): 'Sie brauchen den Ariernachweis, Herr Curio! Sie brauchen den Ariernachweis!'
Alexander Graf Lambsdorff (FDP): 'Eine Aneinanderreihung von Lügen ist das!'
Michael Brand (CDU): 'Hassprediger!'"


Es ist ein Trugschluss, dass Merkel sich an Meinungsumfragen orientiert. Diesen gilt nur nachrangiges Interesse. Merkel interessiert in erster Linie, was die deutschen Medien über sie schreiben. Denn sie hat beschlossen, die Wünsche deutscher Medienschaffender in Politik umzusetzen.
Die CDU hat in den vergangen 50 Jahren die Sozialdemokratisierung der deutschen Gesellschaft nicht verhindert und eine Linksverschiebung erlaubt, die heute dem Linksextremismus das Außergewöhnliche genommen hat. Seit 10 Jahren wird die CDU von Merkel sozialdemokratisiert und seit drei Jahren wird alles Konservative als schändlich geächtet.
Ein pseudomoralische, moralistische, inkompetente Diffamatorenclique regiert  Deutschland und ist fest entschlossen weltfremde Wahnvorstellungen in Politik umzusetzen, die zu 90% auf moralischer Eitelkeit fußen und moralische Eitelkeit zum Programm machen will.






Alles, was Sie über den Migrationspakt wissen sollten

Der „Global Compact for safe, orderly and regular Migration“ (Migrationspakt) wurde in zwischenstaatlichen Verhandlungen am 13. Juli 2018 als Entwurf vereinbart und soll in einer Konferenz der Staats- und Regierungschefs am 10./11. Dezember in Marokko verabschiedet werden.
Der Migrationspakt enthält neben einer vorangestellten „Vision“ und einem Abschlussteil zur „implementation“ (Umsetzung) 23 „objectives and commitments“ (Ziele und Verpflichtungen), die im einzelnen mit ausführlichen Maßnahmekatalogen unterlegt werden.
Der Migrationspakt pflegt eine geschwollene, verhüllende und extrem redundante Behörden- und Diplomatensprache. Im englischen Originaltext wirkt das noch unangenehmer als in der deutschen Übersetzung. Internationale Dokumente dieser Art zeichnen sich allerdings nur selten durch Klarheit, Prägnanz und sprachliche Schönheit aus.
Das ist bei solch einem Thema wohl unvermeidlich. Schuldige dürfen ja nicht klar benannt werden, um die Unterschrift aller zu bekommen. Sachliche Kausalitäten und Zusammenhänge müssen im Text dort unterdrückt werden, wo sie den Interessen von Beteiligten in die Quere kommen, die die Sünden und Verfehlungen ihrer Länder möglichst unerwähnt lassen wollen.
So fehlt im Migrationspakt jede klare kausale Zurechnung der Migrationsursachen und jede Aussage dazu, dass die Gründe für Auswanderungswünsche bis hin zur Fluchtmigration in den Herkunftsländern liegen und auch nur dort bekämpft werden können. Wer sich also mit den Ursachen von Migration beschäftigen will, braucht den Text des Migrationspaktes gar nicht erst aufzuschlagen, er hätte dort einen Erkenntnisgewinn von null.
Dabei wäre es die wichtigste Aufgabe eines sinnvollen Migrationspaktes, genau hier anzusetzen und eine internationale Übereinstimmung darüber herzustellen, was in den Auswanderungsländern geschehen muss, um den Migrationsdruck zu vermindern und die Bevölkerung im Land zu halten.

Eine fundamentale Lüge am Anfang

Hier versagt der vorliegende Text nahezu vollständig. Im Ziel 2 wird nur sehr verdruckst von „nachteiligen Triebkräften und strukturellen Faktoren“ gesprochen, die „Menschen dazu veranlassen, ihre Herkunftsländer zu verlassen“. Von Unterdrückung, Diktatur, Korruption, kleptokratischen Führungsschichten, Bildungsversagen ist allenfalls andeutungsweise in positiv besetzten Begriffen die Rede.
Völlig ausgeklammert – und das ist eines der größten Defizite des Migrationspaktes – wird die wichtigste Ursache des Auswanderungsdrucks, nämlich die seit Jahrzehnten anhaltende Bevölkerungsexplosion in den meisten Auswanderungsländern in Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten. Völlig ausgeklammert wird zudem, dass auch die gutwilligste Einwanderungspolitik der Industrieländer nur einen winzigen Bruchteil des gewaltigen Menschenüberschusses aufnehmen kann, den der Geburtenreichtum der Auswanderungsländer in Afrika und im Nahen und Mittleren Osten Jahr für Jahr produziert.
Nichts davon wird im Text des Migrationsapakts auch nur angedeutet. Stattdessen ist der Kern des Migrationspaktes – die am Anfang des Textes stehende „Vision“ – die Formulierung einer groben Unwahrheit, die den historischen Tatsachen der gesamten Menschheitsgeschichte geradezu ins Gesicht schlägt. Da die „Vision“ nicht von ungebildeten Idioten formuliert wurde, ist es angesichts der Dreistigkeit der dort niedergelegten Unwahrheit durchaus gerechtfertigt, hier von einer Lüge zu sprechen. So baut der gesamte Migrationspakt strategisch auf einer an den Anfang gesetzten fundamentalen Lüge auf, und der ganze Text entwickelt sich folgerichtig daraus.

Migration grundsätzlich positiv?

Der Kernsatz der „Vision“ lautet wie folgt: „Migration war schon immer Teil der Menschheitsgeschichte, und wir erkennen an, dass sie in unserer globalisierten Welt eine Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung darstellt und dass diese positiven Auswirkungen durch eine besser gesteuerte Migrationspolitik optimiert werden können.“
Es wird nicht direkt behauptet, aber durch den Wortlaut wird insinuiert, dass Migration in der Menschheitsgeschichte weit überwiegend positiv zu sehen war. Das gilt aber allenfalls für die Einwanderung in bislang unbesiedelte Räume. In allen anderen Fällen ging Einwanderung in der weit überwiegenden Zahl der Fälle zu Lasten der autochthonen Bevölkerung des Einwanderungslandes.
So war es,
  • als die Stämme Israels nach dem Auszug aus Ägypten das Land Kanaan besiedelten;
  • als die germanischen Völker das weströmische Reich zerstörten
  • als die Angeln und Sachsen über die Nordsee nach England zogen;
  • als die islamisch gewordenen Araber sich von Spanien bis nach Persien ausbreiteten;
  • als die Mongolen nach Europa aufbrachen;
  • als die Türken Kleinasien und den Balkan eroberten;
  • als die muslimischen Mogulen Indien unter ihre Herrschaft brachten.
Auch in der Neuzeit hörte das nicht auf:
Die „Einwanderung“ von Spaniern und Portugiesen nach Mittel- und Südamerika hatte den Tod der meisten Indianer zur Folge.
Die „Einwanderung“ der Briten und anderer Europäer nach Nordamerika bedeutete das Ende der überkommenen indianischen Lebensweise und die weitgehende Ausrottung der dort lebenden indianischen Stämme.
Die „Einwanderung“ von zwei Millionen Franzosen nach Algerien während der Kolonialzeit war den Arabern überhaupt nicht willkommen. Nach der Unabhängigkeit mussten sie allesamt das Land verlassen.
Auch die Einwanderung von Juden nach Palästina zu Zeiten der britischen Mandatsherrschaft entsprach nicht den Wünschen der autochthonen Bevölkerung. Die daraus erwachsenen Spannungen treiben auch noch 80 Jahre später den Nahost-Konflikt von einer Krise zur nächsten.

Politischer Hebel, um den Lauf der Welt zu ändern

Dagegen sind die historischen Beispiele, in denen die Einwanderung größerer Zahlen von der autochthonen Bevölkerung als segensreich empfunden wurde und nicht zu Blutvergießen und anhaltenden Spannungen führte, äußerst rar. Das war immer nur dann der Fall, wenn der relative Umfang der Zuwanderer sehr gering war und diese überdurchschnittlich fleißig und tüchtig waren.
Für die Einwanderung aus dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika nach Europa seit dem Zweiten Weltkrieg lässt sich dagegen der eindeutige Nachweis führen, dass diese der autochthonen Bevölkerung in Europa weder wirtschaftliche noch soziale Vorteile brachte, sondern finanzielle und soziale Nettokosten produzierte und produziert.
Das führt zur Frage; Weshalb baut ein wichtiges UNO-Dokument, das unter großem protokollarischem Aufwand verabschiedet werden soll, in seinem zentralen Ausgangspunkt auf einer krassen historischen Unwahrheit auf? Wer hat ein Interesse daran, und wie ernst kann man solch ein Dokument nehmen?
Die Antwort: Man muss es sehr ernst nehmen. Nicht als Instrument der Wahrheitsfindung – es ist das Gegenteil davon –, sondern als politischer Hebel, um den Lauf der Welt in eine bestimmte Richtung zu ändern. Zweckbestimmte Lügen werden im politischen Denken dann zu unerheblichen, lässlichen Sünden, weil sie sich scheinbar aus einer als moralisch und politisch überlegen empfundenen Zielsetzung rechtfertigen.
Hier bricht ein universalistischer Denkstil durch, den Angela Merkel in ihrer späten Amtszeit immer weniger unterdrücken wollte und der ihr Handeln sowohl in den diversen Eurokrisen als auch in der Flüchtlingskrise 2015 erklärt. Er passt gut zu den dominierenden Einstellungen und Machtinteressen in den großen internationalen Organisationen und vielen NGOs.
Das Ziel geht dahin, zugunsten des allmählichen Übergangs zu einer „Weltregierung“ die natürliche Vernetzung der Staaten durch Globalisierung noch zu forcieren und die Bereiche nationaler Souveränität durch internationale Vorgaben mehr und mehr einzuschränken. Das größte Hindernis sind dabei die gewachsenen Unterschiede von Ethnien, Völkern und Nationen. Diese einzuebnen ist das Ziel, und dazu ist Migration ein probates Mittel. Sie soll, wo immer es geht, forciert werden. Dazu muss sie den Einwanderungsländern als wohltätig dargestellt werden, auch wo dies der Wahrheit nicht entspricht.
Gleichzeitig trifft man so die Welt des (noch) überwiegend weißen Abendlandes in ihrem ethnischen und kulturellen Kernbereich. Das erfreut besonders Linke, Grüne, prinzipielle Weltveränderer und alle Sozialromantiker, weil so die ihnen verhasste Vorherrschaft und kulturelle Dominanz des weißen Mannes wirksam beendet wird. (Dass dies bei diesen Gruppen großenteils eine Projektion von Selbsthass ist, steht auf einem anderen Blatt)

Die Bundesregierung verharmlost und verniedlicht

Bei der Verteidigung des Migrationspakts hatten die Bundesregierung und die sie tragenden Parteien zunächst argumentiert, dieser sei nicht verbindlich und eine Unterschrift darum in jeder Hinsicht unschädlich. Richtig ist, dass der Migrationspakt kein neues Völkerrecht schafft. Aber die 23 „Commitments“ mit ihrer im Detail beschriebenen Aufgabenliste stellen natürlich eine erhebliche Selbstverpflichtung dar, und wer diese nicht ernst nimmt oder ablehnt, sollte auch von einer Unterschrift Abstand nehmen.
Als „Commitments“ haben sie einen weichen Charakter, man spricht von „soft law“. Mit der Unterschrift sind sie aber in der Welt und werden aus der deutschen und europäischen Debatte nicht mehr verschwinden. Sie werden von deutschen Anwälten für ihre Schriftsätze benutzt werden und von deutschen Verwaltungsgerichten zitiert werden. Sie werden in der politischen Debatte argumentativ verwendet werden, wo immer es passt.
Schaut man sich die 23 Commitments, ihre vielen Unterpunkte und die immer wieder erwähnten Bezüge auf internationales Recht im einzelnen an, so wirken sie auf die Ausübung staatlicher Souveränität wie die vielen kleinen Fäden, mit denen in der Erzählung von Jonathan Swift der Riese Gulliver im Land der Zwerge an den Boden gefesselt wurde.
Zugegeben sei, dass dies in Deutschland und Europa großenteils auf eine moralische Selbstfesselung hinausläuft. Wichtige Einwanderungsländer, wie die USA oder Australien, werden gar nicht unterschreiben. Andere Länder, wie Russland, China oder Indien, werden unterschreiben, sich dadurch aber in ihrem Handeln nicht gebunden fühlen. Für den allergrößten Teil der Herkunftsländer von Migration ist die Unterschrift unter den Migrationspakt sowieso nur eine erneute Übung in Zynismus. Sie haben bisher schon alles unterschrieben, was ihnen Vorteile brachte, und fühlten sich völlig frei darin, Deklarationen und Verträge zu beachten oder auch nicht.
Man denke nur an den traurigen Zustand der UN-Menschenrechtskommission, in der im wesentlichen Diktaturen das Sagen haben und gerne Dänemark verurteilt wird, weil es nicht nett zu seinen Muslimen ist, dagegen aber niemals Russland, China, Saudi-Arabien oder Pakistan.
In der deutschen Debatte zum Migrationspakt argumentieren die Befürworter, soweit die Bestimmungen die Einwanderungsländer verpflichten, gingen sie nicht über das hinaus, was in Deutschland sowieso schon geltender Standard sei. Das ist zum großen Teil richtig.

Deutsche Standards sind für alle da

Es ist aber fragwürdig, die hohen deutschen Standards jetzt über alle Einwanderungsländer zu ziehen, anstatt den umgekehrten Weg zu gehen und deutsche Standards einzuschränken. Wird der Migrationspakt tatsächlich umgesetzt, so wird der Pull-Faktor für Migration nach Europa insgesamt noch einmal deutlich erhöht. Das kann nicht im Sinne Europas sein. Unser Ziel muss es sein, die Ströme von Wirtschaftsflüchtlingen und Fluchtmigranten abzuschrecken, anstatt ihnen weitere Anreize zu geben und Brücken zu bauen.
Deutschland wird durch die Unterschrift unter den Migrationspakt der Möglichkeit beraubt, im Zuge einer veränderten Einwanderungspolitik auch Standards abzusenken. Soweit Deutschland künftig vertragstreu bleiben will, büßt es durch die Unterschrift unter den Migrationspakt ohne Not Freiheiten künftiger politischer Gestaltung ein.
Dagegen ist die im Migrationspakt beschriebene heile Welt hoher Standards soweit von der Lebenswirklichkeit der meisten Herkunftsländer der Migranten entfernt, dass diese sich durch den Text, wenn sie ihn verständig lesen, gar nicht betroffen fühlen müssen.
Aber auch viele unserer europäischen Partner werden den Text großenteils mit einem Augenzwinkern lesen und sich davon kaum betroffen fühlen. Dazu gibt es ja aktuelle historische Beispiele: Die Missachtung der im Vertrag zur Währungsunion enthaltenden sog. Maastricht-Kriterien, der wiederholte Bruch des Stabilitätspaktes bis hin zur offenen Missachtung der fiskalischen Vorgaben der EU durch Italien zeigen, wie gering die Verbindlichkeit „politischer“ Verträge außerhalb Deutschlands ist. Für die meisten – außer für Deutschland und vielleicht noch Holland und Schweden – gilt mehr oder weniger das Wort von de Gaulle: „Verträge sind wie Rosen und wie junge Mädchen, sie haben ihre Zeit.“
Man sehe nur das Schicksal der vielen sorgfältig ausgehandelten Dublin-Abkommen, an die sich offenbar in erster Linie Deutschland gebunden fühlte und fühlt, große Teile  der EU aber nicht. Beim Migrationspakt wird es nicht anders sein.

Die 23 Ziele des Migrationspakts 

Der Migrationspakt benennt und beschreibt detailliert 23 Ziele, auf die sich die Unterzeichnerstaaten durch ihre Unterschrift verpflichten:
In Ziel 1 geht es um die wünschbare Verbesserung der Datenbasis. Hier haben offenbar die UNO-Technokraten ihre Wünsche an die Statistik niedergelegt. Der detaillierte Text ist politisch harmlos.
Ziel 2 beschreibt in verschwurbelter Form und kaum verständlicher Sprache die Pflichten der Herkunftsländer bei der Verbesserung der heimischen Verhältnisse. Extensiv wird von der Notwendigkeit „nachhaltiger Entwicklung“ gesprochen, dabei wird die Demographie vollständig ausgeklammert.
Ziel 3 fordert von allen Beteiligten eine bessere aktuelle Information über das laufende Migrationsgeschehen. Dagegen ist nichts einzuwenden.
Ziel 4 richtet sich an die Herkunftsländer und fordert eine bessere Ausstattung mit zuverlässigen Identitätspapieren. Auch dagegen ist nichts einzuwenden.
Ziel 5 fordert eine „Verbesserung der Verfügbarkeit und Flexibilität der Wege für eine reguläre Migration“ und richtet sich offenbar an die Einwanderungsländer. Die Formulierungen sind unscharf. Es wird nicht klar getrennt zwischen Flucht und Migration.
Bei Ziel 6 geht es um soziale Standards zur Rekrutierung und Verpflichtung von Migranten als Arbeitskräfte. Dabei ist nichts enthalten, was über deutsche Standards hinausginge.
Bei Ziel 7 geht es um Hilfen für Migranten bei der „Bewältigung und Minderung prekärer Situationen“. Auch hier sind offenkundig Fluchtmigration und reguläre Migration durcheinander geraten. Unter anderem wird der „Spurwechsel“ von Flüchtlingen und illegalen Einwanderern in reguläre Migration gefordert.
Bei Ziel 8 geht es um Rettung vom Menschenleben und Hilfe bei vermissten Migranten. Auch hier werden reguläre Migration und die Fluchtmigration nicht klar getrennt.
Ziel 9 behandelt die Bekämpfung des Schlepperwesens. Unter anderem wird der Ausschluss kollektiver Zurückweisung und Ausweisungen an der Grenze gefordert. Auch hier wird reguläre Migration mit Fluchtmigration vermengt.
Ziel 10 spricht die Bekämpfung des Menschenhandels (trafficking) an.
Ziel 11 fordert ein geordnetes Grenzmanagement.
Ziel 12 fordert eine „Stärkung der Rechtssicherheit und Planbarkeit bei Migrationsverfahren“. Der Text ist redundant und unscharf. Ohne dass dies klar gesagt wird, geht es offenbar darum, Migration generell zu erleichtern.

Eine utopische Vorstellung der Gesellschaft

Ziel 13 fordert, dass „Freiheitsentziehung bei Migranten“ nur „ein letztes Mittel“ sein darf. Hier geht es offenbar darum, den Einwanderungsländern bei der Bekämpfung illegaler Einwanderung Schranken aufzuerlegen.
Bei Ziel 14 geht es um bessere konsularische Zusammenarbeit zwischen Ziel- und Herkunftsländern. Indirekt werden hier Rückführungsfragen angesprochen.
Bei Ziel 15 geht es darum, dass alle Migranten Anspruch  auf „soziale Grundleistungen“ haben sollen. In deutscher Diktion würde das heißen, jeder Migrant hat grundsätzlich Anspruch auf Hartz IV, denn so ist die soziale Grundleistung in Deutschland definiert. Es wäre aber ganz unakzeptabel, uns indirekt auf dieses Leistungsniveau international zu verpflichten.
Bei Ziel 16 geht es um „vollständige Inklusion“ und „sozialen Zusammenhalt“. Hier wird eine utopische Vorstellung von der Gesellschaft formuliert, die umstandslos auf alle schon heute in der Gesellschaft lebenden Migranten und auch auf jene Migranten, die künftig noch einwandern werden oder einwandern könnten, ausgedehnt wird.
Bei Ziel 17 geht es um die „Beseitigung aller Formen von Diskriminierung“ Dazu gehört unter anderem, dass die statistische Erfassung von Migrantenprofilen nach Rasse, Ethnie oder Religion untersagt wird. Die Unterzeichnerstaaten sollen zudem sicherstellen, dass in den Medien über Migration positiv berichtet wird und Medien mit negativer Berichterstattung keine staatlichen Mittel erhalten.
Die gefährlich unscharfen Formulierungen zu diesem Ziel gehören zu den schlimmsten Passagen, die der Migrationspakt zu bieten hat. Hier geht es offenbar darum, in den Einwanderungsländern eine grundsätzlich kritische Diskussion über Migration möglichst zu unterbinden und denkbarer Kritik staatlicherseits propagandistisch entgegenzuwirken.
In Ziel 18 geht es um die Aus- und Weiterbildung von Migranten und die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen.
In Ziel 19 geht es um den Beitrag der Migranten zu „nachhaltiger Entwicklung“. Hier erreicht der Text einen Höhepunkt pompöser Schwurbelei, wie das nachfolgende Zitat zeigt:
„Wir verpflichten uns, Migranten und Diasporas zu befähigen, einen katalysatorischen Beitrag zur Entwicklung zu leisten, und die Vorteile der Migration als Quelle für nachhaltige Entwicklung zu nutzen, in Bekräftigung dessen, dass Migration eine multidimensionale Realität von hoher Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Herkunfts-, Transit- und Zielländer ist.“
Mit dieser schwachsinnigen und weitgehend unverständlichen Formulierung wird die ideologische Zielsetzung des Migrationspakts anschaulich auf den Punkt gebracht.
In Ziel 20 geht es um die Erleichterung und Verbilligung der Geldüberweisungen, die Migranten in ihre Heimatländer schicken. Diese Geldüberweisungen übersteigen bei vielen afrikanischen Ländern die Erlöse aus Exporten bei weitem. Sie sind das Motiv dafür, dass diese Länder der Auswanderung aus ihren geburtenreichen, extrem jungen Bevölkerungen durchweg positiv gegenüberstehen.
Ziel 21 wiederum entspricht offenbar einem Wunsch der Einwanderungsländer: Die Herkunftsländer der Migration sollen bei der Rückkehr von Migranten besser kooperieren,
Nach Ziel 22 sollen durch Migranten erworbene Ansprüche an die Sozialversicherungen der Einwanderungsländer bei Rückkehr mitgenommene werden können. Soweit es sich dabei um durch Arbeitsleistung echt verdiente Sozialversicherungsansprüche handelt, erscheint dieses Begehren gerechtfertigt.
Das den Migrationspakt abschließende Ziel 23 enthält eine Art Generalklausel für das Verständnis und die Anwendung des Migrationspakts: Alle Unterzeichnerstaaten sollen sich „im Geist der Solidarität“ für „die Erleichterung einer sicheren, geordneten und regulären Migration“ einsetzen.
Es ist nicht die Rede davon, dass die Entscheidung über Einwanderung grundsätzlich bei den Einwanderungsländern liegen und sich selbstverständlich primär deren Interessen unterordnen muss.
Stattdessen legt die Formulierung nahe, dass eine erleichterte Migration zu einem moralischen Naturgesetz der modernen Welt erhoben werden soll, das man wie folgt zusammenfassen kann:
Die unterentwickelten Herkunftsländer mit ihrem außer Kontrolle geratenen Bevölkerungswachstum geben einen Teil ihres jährlichen Bevölkerungsüberschusses an die Industriestaaten ab und werden dadurch mit Geldüberweisungen belohnt. Die Industrieländer wiederum verpflichten sich zum Unterhalt, zur sozialen Inklusion, zur Ausbildung und Beschäftigung des regelmäßig bei ihnen anlandenden Bevölkerungsüberschusses.
Das ist die schöne neue Welt der internationalen Politik, die der Migrationspakt offenbar im Auge hat.
Eine Regierung der Bundesrepublik, die die nationalen Interessen wahrt, sollte einen solchen Text nicht unterschreiben. Zudem ist im gesamten Text keine einzige verlässliche und werthaltige Gegenleistung der Herkunftsländer der weltweiten Migration zu erkennen.   Sarrazin

Minimaldemokratie

Anprangern, beim Arbeitgeber denunzieren, rufmorden, die soziale Existenz gefährden und alle anderen einschüchtern – um nichts sonst geht es den ruchlosen Hetzern und dem sinistren Herrn Ruch.
Die Frage ist, ob diese trostlosen Figuren aus eigenem Antrieb agieren oder als Marionetten. Hadmut Danisch hält es "für überaus aufklärenswert, ob hinter dieser Webseite nur kriminelle Privatleute, oder nicht doch, wie ich sehr stark vermute, Parteien stecken, gar solche an der Regierung". Der Protest der gelben Westen in Frankreich dürfte dem Merkel-Establishment zumindest eine Warnung sein, es hier nicht so weit zu kommen zu lassen, wo schon genügend Unbotmäßige im Internet herumlärmen und Petitionen an den Bundestag schicken. "Die Angriffe gegen die Demonstrations- und Meinungsfreiheit werden immer schärfer und rechtswidriger", notiert Danisch. "So hat das in Deutschland schon zweimal angefangen." Aber diesmal sind die Denunzianten womöglich zu weit gegangen. Ich kann nur alle Abkonterfeiten ermuntern, gegen diesen Pranger zu klagen. Als deutscher Staatsbürger hat man immerhin noch ein Recht am eigenen Bild.


"Präsident Donald Trump hatte also wohl recht, als er gegenüber dem scheidenden kalifornischen Gouverneur Jerry Brown darauf hinwies, nicht der Klimawandel sei schuld an der jüngsten Brandkatastrophe, sondern das Versagen des Staates, der in Kalifornien für die Bewirtschaftung von etwa der Hälfte der Waldfläche zuständig ist. Eine Ende Juni 2017 im Wissenschaftsmagazin Science vorgestellte Studie sieht übrigens einen weltweiten Trend abnehmender Häufigkeit von Waldbränden. Zwischen 1999 und 2017 sei die jährlich durch Feuer zerstörte Waldfläche im Schnitt um etwa ein Viertel zurückgegangen. Etwas aus dem Rahmen fällt da Portugal, wo während der Hitzewelle von 2003 nicht weniger als 4.249 Quadratkilometer Wald abbrannten. Das sind fast fünf Prozent der Gesamtfläche des Landes. Es brannten dort aber kaum natürliche mediterrane Wälder, sondern Eukalyptusplantagen für die Papierproduktion. Eukalyptusbäume brennen wegen ihres hohen Ölgehalts wie Zunder. Außerdem bringen diese schnell wachsenden Bäume wegen ihres hohen Wasserbedarfs den Wasserhaushalt großräumig durcheinander. Heute gibt es in Portugal kaum jemanden, der die Entscheidung für Eukalyptusplantagen nicht bedauert. Aber mit einem Klimawandel hat auch das nichts zu tun." (Mehr Klimaleugnungshetze hier.)

Die Katze ist aus dem Sack


Nausea

Am Samstag wollten Gelbwesten tausendfach nach Paris reisen. Man spricht davon, Macron stürzen zu wollen. Dagegen werden 89.000 Polizisten landesweit eingesetzt. Allein 12.000 Polizisten der Spezialeinheiten werden in Paris zusätzlich eingesetzt. 8.000 davon im innersten Stadtkern, dort wo die Regierung sitzt. Es befinden sich Scharfschützen auf den Dächern. Angeblich wurden Militärconvois in Richtung Paris gesichtet. Auch die BILD schreibt, dass Militäreinsätze nicht ausgeschlossen seien. Sämtliche Geschäfte und Ausflugspunkte sind geschlossen. Gummigeschosse, Anti-Riot-Granaten. Der Geschmack von Bürgerkrieg liegt in der Luft.
Interessanterweise verlaufen die Proteste im ganzen Land weitgehend friedlich. In Paris spielen sich im Gegensatz dazu unfassbare Gewaltszenen ab. Es stellt sich die Frage, woher die Provokateure kommen. Tatsächlich aus extremen Lagern? Oder eher aus Interessengruppen, denen ein europäisches Notstandsgesetz gefallen würde? Tschetnicks, so nannte man im Osten staatliche Provokateure.
Am Wochenende wird das Nachfolgerum Merkels gewählt. Sekt oder Selters? Mehr als alkoholfreier Sekt kann es wohl nicht werden.
Und am Montag reist die Raute nach Marokko, um ihren Pakt mit dem Teufel zu zeichnen.

2012 war noch halbwegs im Lot

Andreas Rebers 2012:

Im Club der Kenner aller Künste
ist man ein bißchen irritiert,
viele Ängste viele Wünsche,
bislang hat alles funktioniert.

Man wohnt im renovierten Altbau,
und alle sparen Energie,
dann radeln sie zum Italiener
und schimpfen auf die Industrie.
Dann heben sie die kleinen Fäustchen
und hau'n mal wieder auf’n Putz,
für bess're Bildung Multi-Kulti
für Natur und Artenschutz.
Und sie sind immer noch betroffen,
wenn irgendwo ein Baum umfällt.
Heute rrrättten wir das Klima,
morrrgen die ganze Welt
Tango zu beliebten Melodien,
wir reiten auf Kamelen durch Berlin,
wir schimpfen über Thilo Sarrazin
und reiten auf Kamelen durch Berlin.
Kinder machen Kinderyoga,
und ernähren sich gesund,
und der Bratling ist aus Soja,
und die Salate sind so bunt
Die Mama kauft gern auf dem Markt ein,
das ist so kommunikativ,
der Papa darf hier nicht mehr stark sein,
denn das wäre primitiv.
Er häkelt sich einen Armani,
er schnitzt sich einen Kemperschuh,
er wartet auf den roten Dani
und auf Xavier Naidoo
Klischees von heut' war’n früher Utopien,
wir reiten auf Kamelen durch Berlin.
Wir tanzen Tango zu beliebten Melodien,
wir reiten auf Kamelen durch Berlin.
Ein bißchen schwul ein bisschen hete,
jede Menge Dialog,
da steht 'n Teller bunter Knete,
Im Manufaktumkatalog.
Und alle sind doch für Obama
und alle sind doch gegen Krieg,
warten auf den Dalai Lama
und üben Israelkritik.
Oh komm wir fahren zu Ikea,
wir legen uns in ein Regal,
früher lag das kämpfen näher,
heute juckt der Kaschmirschal.
Ein grüner Bundespräsident liegt vorm Kamin,
wir reiten auf Kamelen durch Berlin.
Wir schimpfen über Thilo Sarrazin,
Klischees von heute war'n früher Utopien,
wir reiten auf Kamelen durch Berlin.





Was ist Aufklärung?

 Hier das, was meistens nicht zitiert wird aus Kants Antwort:

„Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stükken öffentlichen Gebrauch zu machen.

Immer dasselbe

Das Muster ist immer dasselbe. Erst wird beispielsweise bestritten, dass Migranten mehr Straftaten begehen als Einheimische, und wenn das nicht mehr zu leugnen ist, heißt es über Nacht „natürlich“ begehen sie mehr Straftaten, ist ja ganz logisch und normal, weil die Hochrisikogruppe der jungen Männer so überproportional vertreten ist. Als hätte man nicht gerade noch alle, die das behaupteten, als Populisten beschimpft und steif und fest das Gegenteil behauptet. Mit dem Reizthema „Einwanderung in die Deutschen Sozialsysteme“ genau das gleiche. Erst wird behauptet, dass sie nicht stattfindet und wenn diese Behauptung selbst für jeden zwölfjährigen Hauptschüler einfach nur noch ein Lacher ist, kommt kein „sorry“, sondern ein „natürlich!“.
Natürlich gibt es Einwanderung in die Deutschen Sozialsysteme, denn: „Wir brauchen nicht nur Einwanderer, die uns nützen, sondern auch solche, die sich in unseren Sozialsystemen wohl und zuhause fühlen.“ (Katrin Göring-Eckardt)
Gleiches Muster in diesem Artikel. Die Leute, die seit 2015 darauf hinweisen, dass in Afrika und im Nahen Osten um die 30 Millionen auswanderungswillige Menschen auf gepackten Koffern sitzen, wurde Übertreibung und Panikmache vorgeworfen und jede persönliche moralische Integrität abgesprochen. Aber was so ein intellektuell und moralisch hochüberlegener Bestmensch ist, der räumt nicht einfach so im Lichte der erdrückenden Fakten zähneknirschend seine Position und entschuldigt sich kleinlaut für die Beleidigungen, sondern der sattelt einfach so noch ne Null hinten drauf und erklärt, „natürlich“ war das so und ist das so und wir MÜSSEN uns auf diese 256 Millionen Menschen und ihre Ansprüche an unsere Sozial- und Gesundheitssysteme einstellen. 


Man könnte sich fragen, ob es nicht viel billiger wäre, die Grenzen dicht zu machen und mit dem Geld, dass die Betreuung eines einzigen „Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlings“ kostet, vor Ort einhundert Menschen zu versorgen.
Aber nein, es soll festgelegt werden, dass wir durch einen angeblich de iure nicht verbindlichen Migrationspakt, der de facto aber sehr wohl verpflichtend ist, vereinbaren, dass sie kommen sollen und Protest dagegen sogar unter Strafe gestellt wird.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Für die, die es genauer wissen wollen

Philipp Ther hat sein ganzes Leben den Geschwätzwissenschaften gewidmet, wobei Steuergelder und irgendwelche Stipendien ihm drei Mahlzeiten am Tag ermöglichten und ganz viele Preise bescherten.
Der Mann ist also furchtbar schlau. 2017 publizierte er das epochale Buch “Die Außenseiter: Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa”, das gegenwärtig beim Amazon-Rang knapp vor Platz 1, also auf 190.391 steht. Diesen sensationellen Erfolg nahm ZEIT-Online zum Anlaß, am 8. Juni 2018 ein zweiseitiges Interview mit ihm unter dem Titel “Investitionen in Flüchtlinge haben sich immer gelohnt” zu veröffentlichen, das seltsamerweise nun wieder neu erscheint oder seitdem auf der Seite stehengelassen wurde. Der Grund hierfür mag wohl der zur Zeit jeden deutschen Siedlungsgebiet-Bewohner elektrisierende Globale Migrationspakt der UNO sein, und da kommt es gelegen, daß ein Historiker, der sich mit der Materie intensivst auseinandergesetzt hat, uns seine wissenschaftlich fundierte Meinung geigt.





Die Antworten des Professors für angewandte Umvolkung wirken so aufregend und überraschend wie wenn man seine Füße in eine Schüssel warmes Wasser eintaucht und ein paar Stunden abwartet, bis das Wasser kalt geworden ist, und dann ob des physikalischen Effekts ausruft “Wahnsinn!” In Wahrheit aber sind sie nichts anderes als intelligent sein sollende Reklame für die aktuelle Vorgehensweise der außer Rand und Band geratenen Regierung, soviel Moslems und Afros wie möglich ins Land zu holen, damit wir schon morgen gratis zu unseren Ursprüngen zurückreisen können, also in die Steinzeit oder vielleicht noch weiter davor. Das Übliche.
Das Einzigartige an diesem Interview ist jedoch, daß es sämtliche Lügen über das Migrations-Dingens knapp und knackig wie in einem Kompendium zusammenfaßt und lückenlos das grün-links verrsiffte Märchen-Alphabet der Willkommensirren buchstabiert, auf daß selbst der verbal ungeschickteste Vielfalts-Depp auf kritische Fragen zum Thema fix eine der Verarsche-Antworten von Philipp aus der bunten Textbaustein-Kiste kramen kann.
Allerdings läuft es am Anfang noch nicht so ganz rund mit der Lügerei, als man die Koryphäe der Heute-hier-morgen-da-Lehre nach seinen eigenen Vorfahren fragt und er für diese lediglich einen Migrationsumkreis von zirka 700 Kilometern innerhalb des deutschsprachigen Raumes vorweisen kann, ohne zu verraten, in welchem Zeitraum dort innerdeutsch migriert wurde. Dennoch triumphiert er am Schluß mit der kostbaren Sentenz “Menschen sind immer unterwegs”.
Das ist gar nicht mal geschwindelt, denn auch wenn wir sonntags Brötchen holen gehen oder auf Malle aus dem Sangria-Eimer saufen, sind wir da nicht auch immerzu unterwegs? Ist praktisch das Gleiche wie bei den Syrerartigen, bloß mit dem vernachlässigbaren Unterschied, daß sie ihre Brötchen und Sangria nicht mehr selbst löhnen müssen, wenn sie einmal im Keine-Arbeit-trotzdem-Geld-Paradies angekommen sind. Dennoch meint Philipp:

“Mauern zu errichten, ist sinnlos und teuer, siehe die Geschichte des Kalten Krieges. Es bedeutet also letztlich nur, dass die Flucht verteuert wird.”

Echt, Mauern sind im Vergleich zu den inzwischen 50 Milliarden Euro, die der Bund jährlich für die Flüchtilanten ausgibt, und zirka 35 Milliarden, die die Kommunen zuzüglich dafür kotzen müssen, und weiß der Teufel wieviel an Kollateralschäden dabei entstehen und in den kommenden Jahren bereits das ganze Staatsbudget verschlingen werden, im Vergleich zu alldem sind Mauern immer noch zu teuer? Mag sein, aber nur wenn diese Mauern aus Massivgold bestehen und mit Diamanten und Edelsteinen besetzt sind. Und was den Kalten Krieg anbelangt, Professorchen, da geh mal besser nochmal studieren. Diese Rübermacher aus kommunistischen Staaten sind damals tatsächlich vor einem grausamen System in den Nachbarstaat geflohen, und auch nicht über Tausende von Kilometern und zig Länder hinweg, um hier eine Sofortrente plus einen Neubau zu kassieren.

“Aufnahmegesellschaften haben fast immer von der Ankunft von Flüchtlingen profitiert, das zeigt der historische Längsschnitt.”

Wo soll das gewesen sein? Als die Türken Kleinasien und den Balkan eroberten, bei den nordamerikanischen Indianern als die “Mayflower” vor ihren Gestaden anlegte, bei den Aborigines in Australien? Oder meintest du die europäischen Auswanderer, die Nordamerika besiedelten? Das waren aber keine Deluxe-Flüchtlinge mit zugesteckter Bankkarte für den Geldautomaten und geilem Smartphone, sondern Leute, die nach dem Ausstieg vom Schiff sich bis zu ihrem letzten Atemzug zu Tode schuften mußten. Vom heutigen deutschen Schlaraffenland für Wanderlustige mit eigenem Taxi-Dienst zum Arzt haben sie nicht einmal zu träumen gewagt. Für einen, der angibt, die Oberahnung vom Thema zu haben, bringst du aber ganz schön viel durcheinander, Freund. So wie auch hier:

“In den Aufnahmeländern kann ein wirtschaftlicher Aufschwung die Aufnahme begünstigen. Siehe die Nachkriegszeit in Deutschland. 1945 und in den folgenden Jahren waren die Umstände schlecht, dennoch schritt die Integration dann in den Fünfzigerjahren rasch voran. Man sollte das aber ex post nicht idealisieren, denn das besetzte Deutschland hatte keine Wahl, die Alliierten ordneten die Aufnahme der Flüchtlinge an. Der lange wirtschaftliche Aufschwung hat die Integration dann begünstigt. Nach nur zehn Jahren war die Angst vor einer Destabilisierung durch die Vertriebenen einem weitreichenden Optimismus gewichen und es wurde betont, wie viel sie zum Aufschwung beigetragen hatten.”

1. Der wirtschaftlicher Aufschwung nach dem Krieg entstand nicht trotz der Vertriebenen, sondern mit ihnen. Ohne sie wäre die Erholung sogar viel langsamer vor sich gegangen.
2. Die Vertrieben waren keine Flüchtlinge, sondern zwangsweise Vertriebene mit dem gleichen Durchschnitts-IQ, dem gleichen Bildungsgrad, der gleichen Sprache, den gleichen Traditionen und Bräuchen, der gleichen Religion, dem gleichen Lebensmodell und dem gleichen deutschen So-Sein wie die sie aufnehmende Gesellschaft. Der einzige Unterschied bestand in ihrem Dialekt, aber das war zwischen Rheinland und Norddeutschland nicht anders, und in ein paar folkloristisch gearteten Elementen.
3. “Der lange wirtschaftliche Aufschwung hat die Integration” der Vertriebenen in keiner Weise begünstigt, weil es bei den Vertriebenen nix zu integrieren gab, genauso wenig wie bei den ehemaligen DDR-Deutschen als die Mauer fiel. Die Konflikte entzündeten sich an rein materiellen und organisatorischen Problemen, mehr jedoch an der Wohnungsnot. Doch haben die Ankommenden nicht sofort massenhaft Frauen der Aufnahmegesellschaft vergewaltigt und begrapscht, deren Leute auf offener Straße bedroht und abgeschlachtet, waren in keiner Weise krimineller als die Mehrheitsbevölkerung und haben keineswegs mit Unterstützung einer gigantischen Betreuungsindustrie auf ihr Anderssein bestanden und dies über Gerichte und mehrere Instanzen hinweg auch durchgesetzt. Im Gegensatz zu der jetzigen hereinströmenden Klientel in nicht minder Zahl. Die Geschichte mit den Vertrieben war nicht deswegen innerhalb von zehn Jahre gegessen, weil das damalige befreite Deutschland sich seiner Vorurteile gegenüber “Fremden” revidiert hatte, sondern weil es gar keine nennenswerten Vorurteile gab. Klar kann man einen Apfelarsch mit einem Apfel vergleichen. Aber das bedeutet nicht, daß ein Apfel einen Arsch hat und ein Apfelarsch aus einem Apfel besteht.
Dann dreht unser Philipp endgültig durch:

“Ich bin sicher, dass die gute wirtschaftliche Lage bei der Entscheidung der Bundesregierung, die Grenzen im Sommer und Herbst 2015 nicht zu schließen, eine Rolle gespielt hat. Die Wirtschaft rief ja nach Arbeitskräften und vor allem nach Fachkräften (…) Für niedrig Qualifizierte – also auch für viele frühere Migranten und Nachfahren von Migranten – bedeutet eine massive Fluchtbewegung potentiell Konkurrenz am Arbeitsmarkt. Es gibt einen Teil der Gesellschaft, der mit Misstrauen auf diese Konkurrenten blickt und fürchtet, dass der Sozialstaat durch sie zusätzlich belastet wird.”

Verstehe ich das richtig: Weil die Wirtschaft “nach Arbeitskräften und vor allem nach Fachkräften” rief, hat man 2015 die Grenzen geöffnet? Wie hat man sich das explizit vorzustellen? Da strömten also hordenweise meist Analphabeten, insbesondere jedoch junge Männer mit sehr harten Gesichtszügen – man hat die Fernsehbilder noch im Kopf -, die nicht gerade so aussehen als wären sie Hochschulprofessoren für Mikrobiologie und Elektronik-Designer in der Autoindustrie, täglich zehntausendfach unkontrolliert ins Land, und Wirtschaft und Regierung glaubten, diese wären die lang erwarteten Fachkräfte? Sonst geht’s dir aber gut, ja, Philipp?
Ach übrigens für die “niedrig Qualifizierten” bedeuten die sogenannten Flüchtlinge keineswegs Konkurrenz, weil die Mehrheit der Letzteren ans Arbeiten gar nicht erst denkt. Von zirka 2 Millionen sogenannter Flüchtlinge und Asylbetrüger, die seit 2015 ins Land kamen, sind nach Angaben der Regierung rund 200.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Darin enthalten sind allerdings auch Ausbildungen und bezahlte Praktika, eine beliebte Methode, um an einen sicheren Aufenthaltsstatus zu gelangen. Hinzu kommt, daß jene Firmen, die diese Leute beschäftigen oder so tun, vom Staat auf die eine oder andere Weise eine nicht knapp bemessene Subvention erhalten. Es gibt keinen “Teil der Gesellschaft, der mit Mißtrauen auf diese Konkurrenten blickt”.
Wahr ist jedoch, daß gerade Geringverdiener, bei denen der erarbeitete Lohn sich von staatlichen Transferleistungen nur minimal unterscheidet, üble Gefühle gegenüber den gestern aus dem Bus Gestiegenen ob deren Bevorzugung entwickeln. Daß das Sozialsystem dadurch nicht nur arg belastet, sondern bald auseinanderfliegen wird, dazu braucht man kein geringverdienender Prophet zu sein.

“Dazu kommt das Problem, die Zugezogenen mit Wohnraum zu versorgen. Aufgrund ihres geringen Einkommens ist es für Flüchtlinge kaum möglich, auf dem freien Wohnungsmarkt in den Großstädten Wohnungen zu finden (…) Es bräuchte also spezielle Förderprogramme.”

Was für “geringes Einkommen”? Die haben überhaupt kein Einkommen. Es ist auch kein Einkommen, das sie vom deutschen Steuerzahler erhalten, sondern geschenktes Geld fürs Nix-Tun und so Allah will Kinder-Produzieren. Doch im Gegensatz zu jenen, die tatsächlich ein geringes Einkommen haben, stehen die Chancen für “Zugezogene” (ein wirklich amüsantes Vokabular pflegt der Mann), an eine passable Wohnung ranzukommen, viel besser, weil sie die bevorzugte Klientel dieses bekloppt gewordenen Staates sind und ihre Mietzahlung, in vielen Fällen weit über den gewöhnlichen Marktpreis hinaus, vom Amt garantiert bekommen. Das reicht aber nicht, es braucht “spezielle Förderprogramme”. Was das alles kostet – darüber reden wir bei der nächsten Steuererhöhung:

“Stichwort sozialer Wohnungsbau: Der wurde seit der deutschen Einheit sträflich vernachlässigt. Jetzt erkennt man, dass dies ein Fehler war – weil viele mittellose Menschen gar nicht anders untergebracht werden können als über den sozialen Wohnungsbau. Ihre Ankunft (der Flüchtilanten / A.P.) bringt also politisch etwas in Bewegung, sie kann alte Verkrustungen aufbrechen.”

Supergeil! Erst durch die Herniederkunft des arabisch-afrikanischen Heilands werden wir unserer früheren schrecklichen Fehler gewahr. Wir müssen Häuser und Wohnungen für Ali und Ogundu bauen, für biodeutsche Penner natürlich auch, also etwas später, also wenn was übrigbleibt, und dann wird alles gut. Es gibt wohl kaum einen Geschwätz-Heini in diesem Land, der das Wort “Verkrustung” dermaßen radikal in sein Gegenteil verkehrt hat. Denn der alte soziale Wohnungsbau wurde deshalb zurückgefahren, weil es zu Fehlbelegungen führte, das heißt vornehmlich Cleverle anlockte, die es finanziell gar nicht nötig hatten, in staatlich subventionierten Wohnungen oder Häusern zu wohnen, mit einem Wort, weil das ganze alte System “verkrustet” war. Daß aber nun die Errichtung ganzer Städte für die neuen Gäste das Problem lösen soll, führt den Begriff sozialer Wohnungsbau völlig ad absurdum. Während sich selbst Mittelschichtsfamilien keine preiswerte Bleibe mehr leisten können, vom Kauf ganz zu schweigen, sollen exotische Handaufhalter in schicke Neubauten einziehen. Was auch momentan geschieht. Eine traurige Komödie.

“Derzeit ist die Debatte um Flüchtlinge sehr stark von Ängsten geprägt. Die will ich gar nicht kleinreden, aber es hat zur Folge, dass es schwierig ist, mit rationalen Argumenten etwas zu erreichen. Mögliche Vorteile der Zuwanderung werden heute kaum noch thematisiert. Die Politik nimmt diese Stimmungen auf. In vielen westlichen Ländern lässt sich beobachten, dass sich eine demoskopische Demokratie entwickelt, dass Regierungen immer mehr Umfragen in Auftrag geben und dann ihr Handeln nach diesen Meinungsbildern ausrichten. Es ist jedoch zu bedenken, dass eine gezielte Integrationspolitik zunächst Kosten verursacht und kaum in ein, zwei Wahlperioden zu erreichen ist.”

Hä, die Politik nimmt vermittels Umfragen die Stimmung der Bevölkerung auf und richtet “dann ihr Handeln nach diesen Meinungsbildern” aus?! Welche Politik denn, die der Eskimos oder was? Und weil sie so scharf auf des Volkes Meinung ist, unterschreibt die Regierung in ein paar Tagen den Globalen Migrationspakt, damit noch mehr “zuziehen” und noch mehr Wohnungen und Häuser für die wertvollsten Geschöpfe des Universums gebaut werden können. Jaja, Integrationspolitik verursacht zunächst Kosten, aber spätestens in 50 Jahren werden uns diese 30 Millionen Könige aus dem Morgenland mit Gold, Weihrauch und Myrrhe beschenken.
Selbstverständlich ist das Gegenteil der Fall. Durch die zig Milliarden schwere Integrationspolitik wird gar nix integriert und schon gar nix gewonnen. Das sieht man sehr schön an der Mehrheit der seit drei oder vier Generationen hier lebenden und geborenen Moslems. Sie sind sogar muslimisch verbohrter als die Eltern und Großeltern. Die Letzteren haben übrigens aus Angst, sonst wieder aus Deutschland rauszufliegen, damals fast alle hart gearbeitet und ihren Lebensunterhalt selber verdient. Heute wird mehr als die Hälfte des Sozialbudgets für Ausländer ausgeben. Mit steigender Tendenz.
Naja, ab und zu erzählt der Philipp auch was total Witziges und vergleicht das Zusammenwachsen von Deutschen und Islamartigen – bei dem ganzen Vielfaltshokuspokus geht’s in Wahrheit nur um die – mit irgendwelchen seit Jahrhunderten toten Hugenotten und Preußen. Und daß Katholische auch irgendwann Evangelische geheiratet hätten und umgekehrt. Die Religion könne auch eine “Brücke” sein, meint er. Allerdings erwähnt er nur so ganz nebenbei, daß diese unterschiedlich Religiösen damals allesamt einen Herrn namens Jesus angebetet haben und Europäer waren:

“Es lässt sich feststellen, dass auch in der Bundesrepublik die Zahl der Ehen über religiöse Grenzen hinweg zunimmt, wenngleich von einem niedrigen Ausgangsniveau aus und ungleich verteilt. Türkische Männer beispielsweise heiraten öfter Frauen ohne Migrationshintergrund. Bei türkischen Frauen dagegen ist es nach wie vor selten, dass sie sich einen ‘deutsch-deutschen’ Ehepartner suchen, wenngleich dies ebenfalls zugenommen hat. Ich nehme an, dass jene Menschen, die sich einen Partner mit einem anderen kulturellen Hintergrund suchen, dem Ideal der selbstbestimmten Liebe anhängen und in dieser Hinsicht in unserer Gesellschaft angekommen sind.”

Ja, nimm das mal an, Philipp – obwohl du es in Wahrheit besser weißt. Nämlich daß Moslem-Männer sich Frauen jeder Religion nehmen können und dürfen, weil diese in der Regel dann automatisch eine islamische Lebensweise an den Tag legen müssen und die Kinder auch islamisch erzogen werden. Das war schon bei den alten Osmanen und Arabern so, als sie sich die Frauen der Ungläubigen als Sex-Sklavinnen unter den Nagel rissen. Umgekehrt läuft es natürlich nicht. Deshalb sagst du auch, daß Türkinnen “selten” einen “deutsch-deutschen Ehepartner” heiraten würden. So kann man es auch ausdrücken, doch wäre es nicht richtiger, wenn man “fast nie” sagte? Von orientalischen, afghanischen oder pakistanischen Frauen wollen wir erst gar nicht reden.
Fest steht, je länger und kostspieliger dieses Integrations-Ding läuft, desto schneller und verhärteter separieren sich die Moslems von den Einheimischen und machen ihr eigenes Ding. Deshalb heißt Integration hierzulande mehr Moscheen bauen, islamische Riten auch in Kindergärten, Schulen und Universitäten tragen, Kopftuch und Schleier “vervielfältigen”, lachhaftes Macho- und Ehre-Gehabe, Messerartistik und Sonntagsreden von Politikern, daß in einer fernen, sehr fernen Zukunft alles wieder gut sein wird. Zu den Schwarzen fällt mir gerade nix ein. Doch beobachte ich, daß wenn ein paar von ihnen ihren Afro-Style hier so richtig ausleben, sie gleich in die Psychiatrie verfrachtet werden.

“Gravierender ist vielleicht aber noch, dass Fluchtmigranten im Gegensatz zu Arbeitsmigranten mit nichts ankommen. Das erschwert es, ein neues Leben zu beginnen.”

Korrekt. Ich erinnere mich noch, wie meine Eltern, die lupenreine Arbeitsmigranten waren, zu jener Zeit in ihrem Rolls-Royce nach Deutschland fuhren. Ihr Gesinde kam dann mit dem Daimler nach. Um “ein neues Leben zu beginnen” mußten sie aber vorher noch im Hotel Adlon einchecken. Von was spricht der Mann eigentlich? Wieso sollen es Arbeitsmigranten damals besser gehabt haben als die Schein-Flüchtlinge und Schein-Asylanten von heute? Es war und ist genau umgekehrt! Woher will er denn wissen, was diese in Wahrheit besitzen? War er beim syrischen Katasteramt und hat überprüft, daß ihre Namen nicht mit irgendwelchem Grundbesitz im Zusammenhang stehen? Ach so, Namen und Identität sind ja so eine Sache bei denen. Aber was soll der Philipp auch sonst anderes antworten, wenn selbst der ZEIT-Interviewer in sein Taschentuch schluchzt:

“Deutschland ist ein Einwanderungsland und hat immer davon profitiert, dass Menschen aus anderen Kulturen herkamen. Trotzdem wünschen sich viele Menschen, dass die Migranten wieder gehen. Warum, das passt doch nicht zusammen?”

Doch, daß paßt sehr gut zusammen, weil ja Deutschland nie ein Einwanderungsland war und von dem Einwanderungsgedöns überhaupt nicht profitiert hat. Von Anfang an lief alles auf ein Minus-Geschäft hinaus. Das bezeugen sogar die spärlichen von der Regierung in Auftrag gegebene und frisierte Untersuchungen und Statistiken. Und allzubald wird von einem Geschäft überhaupt keine Rede mehr sein, sondern von einer Insolvenz höllischen Ausmaßes. Doch die Gläubiger dieser Insolvenz werden keine Deutschen sein und  ihren Tribut auf eine sehr brachiale Weise einfordern.

“Bereits bei den Debatten um die Gastarbeiter seit den Siebzigerjahren lässt sich die Tendenz beobachten, dass man über die Migranten sprach, anstatt mit ihnen. Das ist leider bis heute der Fall (…) Warum also nicht jetzt Flüchtlingsbeiräte einrichten? (…) Das würde die Flüchtlinge auch zwingen, sich miteinander zu befassen, und könnte ihnen dabei helfen, die Frage zu klären, welche Ziele sie in Deutschland haben.”

Tja, welche Ziele könnten die “Flüchtlinge” in Deutschland haben? Da fällt mir jetzt so ad hoc auch keine clevere Antwort ein. Oder vielleicht doch: Es sich auf Kosten des deutschen Steuerzahlers gut gehenlassen? Ach nee, das widerspricht ja Philipps Theorie, daß ohne die permanente Völkerwanderei wir schon längst im Arsch wären. Allerdings verstehe ich seine Einlassung, daß man nicht über, sondern mit Migranten sprechen sollte, nicht so ganz. Ich finde, das kommt noch. Bereits heute sind ja mehr als die Hälfte der Neugeborenen migrantisch, in ein paar Jahren werden es schon 80 Prozent sein. Bei diesen Generationen hat sich das Sprechen über oder mit Migranten eh erledigt, weil dann alle arabisch oder türkisch sprechen müssen. Oder sagen wir mal islamisch.
Wie kommt dieser Mann dazu, ein Bild aus den 60ern zu halluzinieren, in dem der griechische oder italienische Gastarbeiter noch 12 Stunden am Tag Steine kloppte, doch ansonsten nix zu vermelden hatte? Lebt er in einer Höhle und weiß nicht, daß bereits heute insbesondere Moslems in alle relevanten Schlüsselpositionen des Staates eingedrungen sind und kräftig dabei sind, für sich Sonderrechte und Vergünstigungen einzufordern und das deutsche Element darin auszumerzen? Dennoch fragt der ZEIT-Heini am Schluß, wie lange so eine Integration im Durchschnitt dauern würde. Und der Meister antwortet:

“Manchmal ist Integration also sehr rasch möglich. Aber normalerweise erfolgt sie eher im Wechsel von Generationen. Es dauert, und man muss geduldig sein.”

Dauert halt seine Zeit, bis wir in einer muslimisch-afrikanischen Bevölkerung aufgegangen sind und uns darin voll integriert haben. Wir müssen nur geduldig sein. Ach das hast du aber wirklich sehr schlau ausgedrückt, Philipp!    Akif

Junges Blut

Ja, ich gebe gerne zu, dass die Junge Alternative auch nicht immer alles richtig macht. Ganz klar.
Aber was die Jugendorganisationen der Parteien angeht, wird mit zweierlei Maß gemessen. 2015 beschlossen die Jusos, sich dafür einzusetzen, dass Sätze wie „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ oder „Deutschland verrecke“ in Zukunft nicht mehr unter Strafe stehen sollen. Die Bremer Jusos forderten 2016 die Entwaffnung der Polizei. In einer Stadt, die unter organisierter Clankriminalität ächzt. Natürlich wird auch offen mit der linksradikalen Antifa zusammengearbeitet.
Auf dem Bundeskongress vom vergangenen Wochenende beschlossen die Jusos nun mit großer Mehrheit, dass Schwangerschaftsabbrüche zukünftig bis zum neunten Monat legal sein sollen.
Hier sollen also quasi fertige Babys ermordet werden. Selbst der „pragmatischen Linken“ der ich politisch fern bin, war das zu viel:
https://www.facebook.com/69877796685/posts/10157091267361686/
Eine absolut abartige und zutiefst unmenschliche Haltung, wie sie von der viel skandalisierten Jungen Alternative nicht ansatzweise erreicht wird. Anträge dieser Art erreichen bei den Jusos regelmäßig breite Mehrheiten, ohne, dass es zu inneren Konflikten und Reformen kommt, wie die Junge Alternative sie aktuell anstößt. Auch die Mutterpartei wird nicht aktiv.
Wer einen normalen Moralkompass hat, muss den Jusos und ihrer Mutterpartei den Rücken kehren! Auch wenn die Medien ihre Schwerpunkte sehr einseitig legen, vergessen Sie nicht, dass die Anständigen in der AfD sind und sich Kräften wie der SPD widersetzen!
LINK zum Antragsbuch (Seite 143): https://www.jusos.de/…/10/Antragsbuch-Buko-2018-ONLINE-NEU.…





Gunnar Gap macht Schnapp


Fake oder nicht Fake?



Hier ist die noch einfältigere Vielfaltsvariante.

Seit 1918 nur noch Übertreibung









Sehenswert

George W. Bush über seinen Vater


Er wurde verhöhnt, weil er vor schwierigen Entscheidungen betet. Dieselben, die ihn damals verhöhnten, haben Angela Merkel und Gudrun Ensslin aber nie für ihre Pfarrerstöchter-Ethik der Erlösungskosmopolitik verhöhnt.

Diese Frau braucht keine Quote




Laleh Walie


Als Bin Laden noch Demut kannte

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Rechte Hetze ist wundervoll bzw. cool



Rechte Hetze, eins.
"Von 103 Kindern hat eines deutsche Eltern. Das ist die Realität an der Berliner Grundschule Köllnische Heide. Doch längst nicht nur dort sind deutsche Schüler in der Unterzahl und die Sprachbarriere ein Riesenproblem. Eine Schuldirektorin schlägt nun öffentlich Alarm." (hier)

Rechte Hetze, zwei.
"In einer Schule im hessischen Kassel ist ein 8-jähriges Mädchen von Mitschülern gemobbt und tätlich angegriffen worden. Den Grund für die Ausgrenzung durch ihre Klassenkameraden ortet Vater Mike F. in der deutschen Muttersprache seiner Tochter." (hier)

Rechte Hetze, drei.
Deutsche Islam-Konferenz: "Gleich in den ersten Reihen saßen drei Islam-Kritiker, die rund um die Uhr Polizeischutz brauchen und um ihr Leben fürchten müssen: Rechtsanwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates (55, zwei Leibwächter im direkten Umfeld), der deutsch-israelische Extremismus-Experte Ahmad Mansour (42, zwei Leibwächter direkt neben sich) und der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abel-Samad (46, auch zwei Leibwächter neben sich). Weitere Personenschützer sichern den Raum, die Türen. Selbst auf dem Weg zur Toilette werden die Islam-Kritiker begleitet. Ates wendet sich an Seehofer, spricht für alle drei: 'Wir sind nur hier, weil uns 15 LKA-Beamte beschützen.'" (hier)

Rechte Hetze, vier.
"Brutale Attacke auf Obdachlosen (26) in Köln: Drei Täter haben einen Obdachlosen in Köln getreten und bestohlen. Die Gruppe soll dem Wohnungslosen mit brachialer Gewalt gegen den Kopf getreten haben. ... 'Sie schlugen und traten immer wieder auf ihn ein, auch gezielt gegen seinen Kopf', so der Zeuge gegenüber der Polizei." (hier)

Rechte Hetze, fünf.
"Mittags von Migranten zu Tode geprügelt: Wiener Pensionist nun verstorben." Der 67jährige hatte die juvenilen Neumitbürger auf offener Straße frech gebeten, ihn und seine Frau passieren zu lassen. (hier)

Rechte Hetze, sechs.
"Gewalt gegen Retter nimmt zu. Deshalb fordert die Feuerwehr-Gewerkschaft nun Polizeischutz in der Silvesternacht für ihre Einsatzkräfte." (hier)

Rechte Hetze, sieben.
"Sachsens Innenministerium bestätigt: Dem Freistaat werden überproportional viele kriminelle Zuwanderer zugeteilt." (hier)

Rechte Hetze, acht.
"'Dieses Land gerät in eine hochkritische Situation und dagegen müssen wir etwas tun. Wir sind am Rande eines kulturellen Zusammenbruchs.' Dies sagt der Unternehmer und Multi-Milliardär Heinz Hermann Thiele, der zu den reichsten hundert Menschen des Planeten zählt. Das Thema 'Flüchtlinge' sei nicht nur ökonomisch unbeherrschbar, es stelle sich auch die Frage nach der Identität unserer Gesellschaft." (hier)

Rechte Hetze, neun.
"Umweltkriminalität: Geschützte Großvögel wie Adler, Reiher oder Uhu werden oft gezielt getötet. Und zwar an Stellen, an denen sie im Weg sind. Zum Beispiel dort, wo Windkraftanlagen gebaut werden sollen und geschützte Vögel ein Planungshindernis darstellen". (hier)

Rechte Hetze, zehn.
"Deutschland war offenbar viel stärker an der Ausarbeitung des UN-(Migrations)Paktes beteiligt, als das Kanzleramt bisher zugegeben hat. Der Völkerrechtler Herdegen mahnt, die rechtlichen Konsequenzen eines solchen Dokuments nicht zu unterschätzen." (hier)

Rechte Hetze, elf.
"'Das ist der Mann der die Vorlage für den umstrittenen Migrationspakt lieferte', so betitelt heute der Focus seinen Artikel über den UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Der Beitrag über den Portugiesen und UN-Generalsekretär, der einige Hintergründe des sozialistischen Politikers ausleuchtet, gibt sich 'investigativ' – aber er ist es nicht. Nicht wirklich. Denn der Autor 'vergisst' ein Detail, welches Guterres noch heute auf den Zehen drückt und ihn trans- wie supranational erpressbar machen könnte. Es geht um den Verdacht, dass er in die schlimmste Kindsmissbrauchsserie der portugiesischen Geschichte verwickelt war." (hier)

Rechte Hetze, zwölf.
"Es wird nicht direkt behauptet, aber durch den Wortlaut wird insinuiert, dass Migration in der Menschheitsgeschichte weit überwiegend positiv zu sehen war. Das gilt aber allenfalls für die Einwanderung in bislang unbesiedelte Räume. In allen anderen Fällen ging Einwanderung in der weit überwiegenden Zahl der Fälle zu Lasten der autochthonen Bevölkerung des Einwanderungslandes.
So war es,
als die Stämme Israels nach dem Auszug aus Ägypten das Land Kanaan besiedelten;
als die germanischen Völker das weströmische Reich zerstörten;
als die Angeln und Sachsen über die Nordsee nach England zogen;
als die islamisch gewordenen Araber sich von Spanien bis nach Persien ausbreiteten;
als die Mongolen nach Europa aufbrachen;
als die Türken Kleinasien und den Balkan eroberten;
als die muslimischen Mogulen Indien unter ihre Herrschaft brachten.
Auch in der Neuzeit hörte das nicht auf:
Die 'Einwanderung' von Spaniern und Portugiesen nach Mittel- und Südamerika hatte den Tod der meisten Indianer zur Folge.
Die 'Einwanderung' der Briten und anderer Europäer nach Nordamerika bedeutete das Ende der überkommenen indianischen Lebensweise und die weitgehende Ausrottung der dort lebenden indianischen Stämme.
Die „Einwanderung“ von zwei Millionen Franzosen nach Algerien während der Kolonialzeit war den Arabern überhaupt nicht willkommen. Nach der Unabhängigkeit mussten sie allesamt das Land verlassen.
Auch die Einwanderung von Juden nach Palästina zu Zeiten der britischen Mandatsherrschaft entsprach nicht den Wünschen der autochthonen Bevölkerung. Die daraus erwachsenen Spannungen treiben auch noch 80 Jahre später den Nahost-Konflikt von einer Krise zur nächsten.
Dagegen sind die historischen Beispiele, in denen die Einwanderung größerer Zahlen von der autochthonen Bevölkerung als segensreich empfunden wurde und nicht zu Blutvergießen und anhaltenden Spannungen führte, äußerst rar. Das war immer nur dann der Fall, wenn der relative Umfang der Zuwanderer sehr gering war und diese überdurchschnittlich fleißig und tüchtig waren. Für die Einwanderung aus dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika nach Europa seit dem Zweiten Weltkrieg lässt sich dagegen der eindeutige Nachweis führen, dass diese der autochthonen Bevölkerung in Europa weder wirtschaftliche noch soziale Vorteile brachte, sondern finanzielle und soziale Nettokosten produzierte und produziert."

Also schrieb Thilo Sarrazin zum Globalen Migrationspakt (hier).


Rechte Hetze, dreizehn
"Ein von seinen Eltern vermisstes Mädchen ist tot in einem Flüchtlingsheim in Nordrhein-Westfalen gefunden worden. Die Leiche der 17-Jährigen wurde am Sonntagabend in der Flüchtlingsunterkunft am Rande eines Gewerbegebiets der Stadt Sankt Augustin bei Bonn entdeckt. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen." (Hier)

Jetzt isse halt weg.

Rechte Hetze, vierzehn
Im Fall des am Sonnabend in Göttingen getöten jungen Mannes hat die Polizei vier Verdächtige festgenommen. Die Obduktion habe ergeben, dass der 28-jährige "durch innere Verletzungen, verursacht durch äußere Gewalteinwirkung" ums Leben gekommen sei. Zeugen hatten zuvor einen Streit mit mehreren Männern beobachtet. "Nach intensiven Ermittlungen konnte die Polizei in der Nacht und am Sonntag vier Tatverdächtige vorläufig festnehmen. Alle vier sind 19 Jahre alt und wurden in Göttingen geboren. Allerdings haben sie alle vier Pässe aus unterschiedlichen Ländern. Zudem sind sie alle bereits polizeilich bekannt." (Hier)
Alles alte Bekannte; wir empfehlen Besonnenheit.

Rechte Hetze, fünfzehn
"Es sollte ein besinnlicher Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigslust werden. Doch dann gerieten zwei größere Gruppen aneinander und beleidigten sich. Schnell kommt es zu Gewalt. Die Polizei muss Verstärkung anfordern." (Hier)
"Üble Auseinandersetzung in der Nacht zu Samstag in Berlin-Charlottenburg! Dort sollen bis zu 100 Personen am U-Bahnhof Jungfernheide aufeinander losgegangen sein, wie die Polizei mitteilte – unter anderem auch Messern." (Hier)
Kein Fußbreit der AfD!

Rechte Hetze, sechzehn
Eine türkischstämmige deutsche Akademikerin beschreibt einen nächtlichen Zwischenfall als den "Tag, an dem mich Deutschland verlassen hat". Gemeinsam mit ihrer Freundin (iranischer Herkunft) sei sie auf dem Heimweg in einer "schlecht beleuchteten Gasse" ihrer hessischen Heimatstadt an einen Trupp 17- bis 19-jähriger Burschen "südländischen Aussehens" geraten, wie sich herausstellte vor allem Afghanen. Der Vorgang war in mehrerlei Hinsicht symptomatisch: Die Kerle betrachteten die Frauen zunächst tatsächlich als eine Art Wild; als sie bemerkten, dass es sich nicht um (deutsche) "Schlampen", sondern um (muslimische) "Schwestern" handelt, fragten die Teenager vorwurfsvoll, ob sie als Frauen um diese Zeit nicht zu Hause sein müssten; als die Mädels laut (frech) wurden, trat ein Taliban in statu nascendi in Aktion und drohte, sie "abzustechen". Die herbeigeholte Polizei lieferte den perfekten Aktschluss, indem eine blonde biodeutsche Uniformträgerin die belästigten und bedrohten Damen ihrerseits vorwurfsvoll fragte, warum sie nicht einfach weitergegangen seien... Gehen Sie weiter, Bürger, hier gibt es nichts zu sehen noch zu melden!

Ich sagte symptomatisch, und am symptomatischsten war die sofortige Vereinnahmung der Frauen entlang der ethnisch-kulturellen Bruchlinie ins eigene Kollektiv (was ihnen womöglich Hemd und Höschen gerettet hat), wenngleich der kurzzeitige innermuslimische Frieden bald dem Binnenkonflikt zwischen den Geschlechtern und den dazugehörigen Moralvorstellungen weichen musste. Die deutsche Polizei, die das alles unter nicht bemerkenswert verbucht, rundet, wie ein Qualitätsjournalist schreiben würde, das Bild ab. Der Zwischenfall beschreibt – wie viele andere derartige Vorkommnisse auch – eine Umformung der Kräfteverhältnisse. Die res publica schwindet mit jedem Tag. Immer mehr Frauen werden sich solche nächtlichen Spaziergänge überlegen, zumal nach dem Willen der deutschen Politik noch mehr vor allem juvenile Sittendurchsetzer in dieses Land strömen sollen. Die Zahl der Kopftuchträgerinnen wird wachsen. Die Freiheit stirbt scheibchenweise. Der öffentliche Raum wird sukzessive in die Hände solcher "Gruppen" übergehen. Die Polizei wird sie gewähren lassen (müssen). Das Zusammenleben wird erst täglich neu ausgehandelt (Aydan Özoğuz), aber eines Tages dann nicht mehr. Unsere linksgrünen Phantasten, die meinen, ethnisch-kulturelle Prägungen ließen sich mit Toleranzkunde und dem "zwanglosen Zwang des besseren Arguments" (St. Jürgen) aberziehen, werden ihr blaues Wunder erleben.

Ich als Chefarztfrau und Taxi-Fahrerin sehe die Dinge allerdings gelassen.    MK am 1. und 3. Dezember


30 Jahre nach der Wiedervereinigung sitzt die Stasi wieder fest im Sattel

+++Pressemitteilung+++ Jongen: Die Stasi-Methoden des „Zentrums für Politische Schönheit“ haben mit Kunstfreiheit nichts mehr zu tun
Das „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS) ruft auf der Netzseite soko-chemnitz.de dazu auf, Teilnehmer der Chemnitzer Demonstrationen vom August dieses Jahres zu denunzieren. Dafür hat das ZPS laut eigenen Angaben drei Millionen Bilder von 7.000 angeblichen oder tatsächlichen Demonstranten ausgewertet. Unter dem Titel „Katalog der Gesinnungskranken“ werden mutmaßliche Teilnehmer der Demos in Chemnitz gezeigt. Die selbsternannte „Künstlergruppe“ fordert unter anderem Arbeitgeber dazu auf, „sich darüber zu informieren, ob die eigenen Angestellten an den Ausschreitungen von Chemnitz beteiligt waren“. Jedem, der einen Teilnehmer der Chemnitzer Demonstrationen denunziert, wird ein „Sofort-Bargeld“ in Aussicht gestellt. Dazu äußerte sich der kulturpolitische Sprecher der AfD im Bundestag, Dr. Marc Jongen, wie folgt:
„Dieser massive Angriff auf die Persönlichkeitsrechte hat mit einer ,provokanten Aktion‘, die aber noch von der Kunstfreiheit gedeckt sei, wie es verniedlichend in den Medien und von der Linkspartei kommentiert wird, nichts mehr zu tun. Das sind Stasi-Methoden, die die so genannte ,Künstlergruppe‘ ,Zentrum für Politische Schönheit‘ als das entlarven, was sie ist, nämlich als linksfaschistisch. Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang an ein Zitat, das dem italienischen Schriftsteller Ignazio Silone zugeschrieben wird: ,Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ,Ich bin der Faschismus.‘ Nein, er wird sagen: ,Ich bin der Antifaschismus.‘
Wenn die als Kunstaktion getarnte totalitäre Gesinnung, die das ZPS mit seinem Denunziationsportal an den Tag legt, Schule macht, und in Andersdenkenden ohne Differenzierung nur noch ,Rechtsradikale‘ und ,Gesinnungskranke‘ gesehen werden, bei denen jedes Mittel den Zweck heiligt, dann ist das eine Art geistige Bürgerkriegserklärung gegen die Demokratie. Wer hierzu schweigt oder wie die Linkspartei auch noch Verständnis zeigt, hat das Recht verwirkt, sich Demokrat zu nennen.“
(Bild: Wikipedia / Tobias Klenze / CC-BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)