Stationen

Samstag, 5. Dezember 2020

Noch vor 8 Jahren hörte ich gerne den Deutschlandfunk

wenn nicht gerade von bildnerischer Kunst die Rede war, denn bei diesem Thema war er schon damals hoffnungslos verloren, da in die Hände von völlig inkompetenten Sektierern geraten.

Steil bergab ging es seit Gründung der AfD. Plötzlich hatten nur noch Figuren das Sagen, die dank ihrer Vernetzung im Antifa-Milieu Karriere gemacht hatten und moralistische Anmaßung aus allen Poren schwitzten. Hemmungslos und borniert. Trotzdem hörte ich den Sender damals noch oft, um die Geschehnisse in Deutschland zu verfolgen. Ab 2016 ertrug ich die Sendungen nicht mehr, denn es kam kaum noch vor, dass - egal bei welchem Thema - keine gehässigen Bemerkungen in Richtung AfD fielen, 24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche. Eine Entwicklung, die ich bei aller Skepsis, die ich Weltverbesserern seit 1967 (Dutschke war mir schon unsympathisch, bevor 68 richtig begann) entgegenbrachte, nicht für möglich gehalten hätte.

Inzwischen ist dieser Sender offenbar noch tiefer gestürzt und hat sich auf die erkenungsdienstliche Behandlung von Autoren spezialisiert, die in ihrer Ewgigestrigkeit Merkel verkennen. 

Schade. Ich war immer stolz auf die deutschen Radiosender. Bereits 1977 genoss ich es, mir Manuskripte vom Süddeutschen Rundfunk zuschicken zu lassen. Später war ich begeistert, wenn man bei langen Autofahrten problemlos Bayern Drei hören konnte.

Aber der Deutschlandfunk ist nicht mehr zu retten. Gern höre ich eigentlich nur noch BR Heimat. Und selbst dort muss ich gewärtig sein, dummes Geschwätz von einem Stoffl Well anhören zu müssen, der auch auf das Risiko hin, der Niedertracht zu dienen, lieber "sich selber treu" bleibt, als hinzuzulernen und Zeitzeichen richtig zu deuten.

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