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Dienstag, 12. März 2019

Kinder

Kinder gleichgeschlechtlicher Eltern sind häufig psychisch instabil. Sie sind verhaltens- und entwicklungsauffällig und haben Probleme mit ihrer Sexualität.“ Das, was das „Deutsche Ärzteblatt“ noch 2009 als gesellschaftliche „Vorurteile“ bezeichnete, erweist sich als – von deutschen Medien verschwiegene – Realität. Damals bescheinigte die sogenannte „Bamberger Studie“ unter Leitung des bayerischen Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg Kindern aus „Regenbogenfamilien“ eine positive Entwicklung sowie einen normalen schulischen und beruflichen Werdegang. Mit dieser Untersuchung wird seither stets argumentiert, wenn es darum geht, sexueller Vielfalt und Kinderadoption durch gleichgeschlechtliche Paare eine stärkere gesellschaftliche Akzeptanz zu verschaffen. Dass die von den bayerischen Wissenschaftlern vorgestellten Ergebnisse indes auf sehr tönernen Füßen stehen, beweisen neuere Studien mit Datensätzen aus den Vereinigten Staaten und Kanada.
Die in dem Band „No Differences? How Children in Same-Sex Households fare“ („Keine Unterschiede? Wie es Kindern in gleichgeschlechtlichen Haushalten ergeht“) abgedruckten und zusammengefassten Studien unterschiedlicher Forscher belegen mit ihren Reviews einschlägiger Untersuchungen zum Thema, dass die angeblich wissenschaftlichen Behauptungen von der Unterschiedslosigkeit zwischen gleichgeschlechtlichen und heterosexuellen Elternpaaren starke methodische Mängel und unzulässige Vorannahmen aufweisen. Bei einer genaueren Durchsicht der Datensätze kommt man nämlich zu ganz anderen Schlussfolgerungen. So legt der Soziologe Mark Regnerus mit seiner 2011 publizierten „New Family Structures Study“ (NFSS) „neue und umfassende empirische Beweise vor, dass es Unterschiede zwischen Kindern von gleichgeschlechtlichen Paaren und Kindern, die von ihren biologischen verheirateten Eltern großgezogen wurden, gibt“.
Kritik an früheren Studien übte Regnerus beispielsweise an den kleinen Stichproben, die zudem nicht zufällig ausgewählt wurden: die Datensammlung erfolgte über eine „Convenience-Sample“, eine willkürliche Stichprobenauswahl aufgrund einfacher Verfügbarkeit, etwa durch Anzeigen in lesbischen Zeitschriften. Als wesentlichen Kritikpunkt führt er zudem die mangelhafte Vergleichbarkeit von Kindergruppen in früheren Studien an: Diese hätten „Familien mit homosexuellen Eltern mit Ein-Eltern-Familien, Scheidungsfamilien oder Patchworkfamilien verglichen“, und damit eben gerade nicht mit normalen biologischen Familien, die Soziologen zufolge als beste und stabilste Grundlage für eine normale Kindesentwicklung angesehen werden. Oder es wurde „eine ausgewählte und oft sozioökonomisch privilegierte Gruppe von Familien mit schwulen oder lesbischen Eltern mit einer breiten, repräsentativen Auswahl aus der Allgemeinbevölkerung“ und damit Äpfel mit Birnen verglichen.
Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch weitere Studien. So stellt Loren Marks bei einer Untersuchung einer Darstellung der American Psychological Association (APA) über lesbische und homosexuelle Elternschaft fest, dass auch hier eine kleine nicht-repräsentative Stichprobenauswahl vorgenommen wurde: Kurz gesagt, es ging bei den von der APA ausgewählten 59 Studien, die angeblich alle zu dem Fazit „Keine Unterschiede“ gelangten, nur um die Auswirkungen homosexueller Elternschaft „auf Kinder, die von gut ausgebildeten, weißen, lesbischen Frauen aus der Mittel- bis Oberschicht betreut wurden“. Nur einige wenige dieser Studien zogen eine heterosexuelle Vergleichsgruppe heran, „die ausschließlich aus alleinerziehenden Elternteilen bestand, von denen die meisten alleinerziehende Mütter waren“. Auch hier fehlte auffälligerweise eine Vergleichsgruppe von Kindern aus normalen biologischen Familien. Darüber hinaus beanstandet Marks, dass die in früheren Studien untersuchten Aspekte sich vornehmlich auf eher weniger gesellschaftsrelevante Folgen für die Kinder bezogen, so etwa auf „sexuelle Orientierung und sexuelle Identität, sexuelles Rollenverhalten oder psychosexuelle Einschätzung“, statt sich auf für die Gesellschaft wirklich wichtigen Anliegen zu konzentrieren, wie etwa „Armut, akademische Ausbildung und/oder Erwerbsbeitrag, schwere Kriminalität, Drogen-/Alkoholmissbrauch oder Suizid“.
In Bezug auf die unterschiedlichen Bildungschancen, die Kinder aus den vielfältigen Familienstrukturen haben, kommen Douglas W. Allen und seine Mitarbeiter bei der Studie „Highschool-Abschlussquoten von Kindern aus gleichgeschlechtlichen Haushalten“ auf interessante Resultate: nämlich, dass die Kinder aus normalen biologischen Familien, also „aus gegengeschlechtlich verheirateten Haushalten am besten abschneiden, die Kinder aus Haushalten mit lesbischen Müttern am schlechtesten“, und sich die Kinder aus Haushalten mit homosexuellen Vätern irgendwo zwischen diesen Extremwerten wiederfinden. Und in einer weiteren Untersuchung folgern Allen, Catherine Pakaluk und Joseph Price, dass die Kinder von heterosexuellen Ehepaaren „mit einer 35 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit eine normale schulische Entwicklung durchmachen als Kinder aus gleichgeschlechtlichen Familien, was erneut einen statistisch signifikanten Unterschied darstellt“.
Alle im Band „No Differences?“ aufgeführten Studien, die Kritik an früheren Untersuchungen üben, kommen nach einer Korrektur der Ergebnisse (zum Beispiel durch eine Berücksichtigung von Kindern aus intakten Familien) zu dem Schluss, dass es doch signifikante Unterschiede zwischen Kindern aus gleichgeschlechtlichen Familien und solchen aus anderen Familienstrukturen gibt, was der derzeit landläufigen und medial verbreiteten These, es gebe „keine Unterschiede“, deutlich widerspricht. Man darf davon ausgehen, dass die meisten Medien hierzulande diese Ergebnisse ignorieren werden. Sie passen nicht in das Einseitigkeitsdenken oder, in das – neudeutsch und vor allem für die öffentlich-rechtlichen Anstalten gültige – „Framing“.
Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg (Pfarrer-Kessler-Str.17, D-86554 Pöttmes) hat soeben einige der ausführlichen „Zusammenfassungen“ der einschlägigen Studien mit dem Ziel übersetzen lassen, sie als Beitrag zu einer ausgewogenen Informationsmöglichkeit und als Argumentationshilfe weiterzureichen.   Tagespost


In Italien ist diese Fehlentwicklung bereits in einem noch schlimmeren Stadium angekommen. Seit Februar ist ein Medikament zugelassen, mit dem die Pubertät solange hinausgeschoben werden kann, bis ein Kind entschieden hat, ob es Männlein oder Weiblein werden will.

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